Die Premier League bereitet eine Abstimmung über finanzielle Regeln vor: Was sich für die Clubs ändern wird.
Mögliche Änderungen der finanziellen Regeln der Premier League Clubs
Nach Angaben von The Sun: Im November werden die Premier League Clubs die Möglichkeit haben, über neue finanzielle Regeln abzustimmen.
Während eines Treffens der Aktionäre von 20 Clubs am Dienstag wurde kein Beschluss gefasst, die aktuellen PSR-Regeln zugunsten neuer Uefa-Standards abzulehnen.
Die finanziellen Regeln der Premier League könnten sich bald ändern GettyDie Liga-Verantwortlichen sind jedoch überzeugt, dass es an der Zeit ist, diese Frage zu klären, um die Transparenz in der nächsten Saison zu gewährleisten, und bereiten bereits alternative Optionen zur Abstimmung vor.
Es wird erwartet, dass die Clubs die Wahl haben werden und auch eine klare Position zu den neuen Regeln einnehmen müssen.
Die PSR-Regeln, die seit über zehn Jahren bestehen, beschränken die Verluste über einen Dreijahreszeitraum, während das Squad Cost Ratio eine tatsächliche Berechnung ermöglicht.
Nach den neuen Regeln dürfen die Clubs maximal 85 % ihrer Jahres-Einnahmen für Gehälter und Transfers ausgeben.
Clubs, die an UEFA-Wettbewerben teilnehmen - in dieser Saison eine Rekordzahl - sind bereits verpflichtet, das Limit von 70 % ihrer Einnahmen einzuhalten.
Obwohl vor 18 Monaten der Übergang zu den neuen Standards vorläufig vereinbart wurde, führten einige Zweifel der Clubs zur Aussetzung der Umsetzung des ursprünglichen SCR-Implementierungsplans.
Einige Clubs streben an, die PSR-Restriktionen beizubehalten, bis sie mögliche Schlupflöcher in den bestehenden Regeln untersucht haben, wie z.B. den Verkauf der Chelsea-Frauenmannschaft an neue Eigentümer für £200 Millionen, um auf dem Papier Gewinne zu erzielen.
Die Clubs verlangen auch mehr Informationen zu den Sanktionen für diejenigen, die die Ausgabenlimits überschreiten, die derzeit 'in Echtzeit' berechnet werden, im Gegensatz zu den vergangenen PSR-Kriterien, die rückblickend bewertet wurden.
Es gibt auch Bedenken hinsichtlich des 'Anchorings', das Clubs mit größeren finanziellen Möglichkeiten einschränken wird. Das bedeutet, dass sie nicht mehr als viereinhalb Mal so viel ausgeben können wie der Club mit den niedrigsten Einnahmen.
Zum Beispiel erhielt der Club, der letzte Saison den letzten Platz belegte, Southampton, £109.2 Millionen von den Mitteln der Premier League, was bedeutet, dass kein Club mehr als £491.4 Millionen für Transfers und Gehälter ausgeben kann.
id='6380038324112' data-video-id='6380038324112' data-account='5067014667001' data-player='default' data-usage='cms:WordPress:6.5.6:2.8.6:javascript' data-embed='default' class='video-js' data-application-id='' controls style='width: 100%; height: 100%; position: absolute; top: 0; bottom: 0; right: 0; left: 0;'>Vertreter der Premier League haben ihre Sichtweise zur 'Anchoring'-Konzeption erläutert und betont, dass eine wettbewerbsfähige Liga langfristige Vorteile hat, in der die finanziellen Möglichkeiten der Clubs das Spiel nicht verzerren.
Einige Clubbesitzer erkennen an, dass zukünftige TV-Verträge - die Hauptquelle für viele von ihnen - gefährdet sein könnten, wenn das Gleichgewicht im Wettbewerb verloren geht.
Jedoch widersetzen sich einige 'kleinere' Clubs derzeit den Änderungen, auch trotz früherer Vereinbarungen.
Damit die Neuerungen in Kraft treten, müssen sie von 14 der 20 Clubs unterstützt werden, während 7 Gegenstimmen ausreichen, um die Initiative zu blockieren und die aktuellen PSR-Limits für die nächste Saison beizubehalten.
Es ist wichtig, dass die Premier League Clubs ein Gleichgewicht zwischen finanzieller Rendite und Stabilität finden. Änderungen der finanziellen Regeln können erhebliche Auswirkungen auf die Marktstruktur und die Entwicklungsperspektiven der Clubs haben, insbesondere im Hinblick auf zukünftige Übertragungsvereinbarungen. Diese Frage erfordert Aufmerksamkeit und ernsthafte Diskussionen unter allen Beteiligten.Lesen Sie auch
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