Blutzucker und Blutdruck natürlich regulieren: Die unterschätzte Kraft von Abendlicht und Essenspausen.
Wie unsere Essenszeiten das Herz-Kreislauf-System beeinflussen
Nach Angaben von TSN.ua: Eine Studie über 7,5 Wochen zeigt: Bereits zwei einfache Maßnahmen können bei Risikopatienten den Blutdruck, den Herzschlag und den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Die Teilnehmer, 39 Erwachsene mit Übergewicht, wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Hälfte hielt abends gedämpftes Licht ein und nahm drei Stunden vor dem Schlafengehen keine Nahrung mehr zu sich.
Diese Gruppe praktizierte ein nächtliches Fastenintervall von 13 bis 16 Stunden. Die Kontrollgruppe behielt ihre gewohnten Essgewohnheiten mit einer Pause von nur 11 bis 13 Stunden bei. Unser innerer Taktgeber, der zirkadiane Rhythmus, steuert entscheidende Stoffwechselprozesse. Störungen dieses Rhythmus gelten als Risikofaktor für Typ-2-Diabetes, Fettleber und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Zusammenhänge werden in der modernen Chronobiologie intensiv erforscht.
Die Forscherin Daniela Grimaldi betont: 'Es kommt nicht nur darauf an, was und wie viel man isst, sondern auch, wann man es im Verhältnis zur Schlafenszeit tut.'
Die Erkenntnisse bieten vielversprechende Ansätze für neue Präventionsstrategien, insbesondere für Menschen mit Gewichtsproblemen und einem durch ungesunde Lebensweise erhöhten Krankheitsrisiko.
Der Zeitpunkt der Mahlzeiten ist entscheidend
Die Studie macht deutlich, dass für die Herzgesundheit nicht nur die Auswahl der Lebensmittel, sondern auch der Rhythmus der Nahrungsaufnahme von Bedeutung ist. Sie zeigt das große Potenzial von Lebensstilanpassungen für Risikogruppen auf.
Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Übergewicht und damit verbundenen Folgeerkrankungen könnten solche leicht umsetzbaren Strategien in Zukunft eine Schlüsselrolle bei der Vorbeugung spielen.
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