Tattoos erhöhen das Risiko für Hautkrebs: Was schwedische Wissenschaftler entdeckt haben.
Nach Angaben von ТСН: Eine neue Studie aus Schweden hat einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein von Tattoos und einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Melanomen – der gefährlichsten Form von Hautkrebs – festgestellt.
In der Studie nahmen über 11.000 Personen teil, und die Ergebnisse zeigten, dass unter den Menschen mit Tattoos das Risiko, an Melanomen zu erkranken, um 29 % höher war als bei denen, die keine hatten.
Die Wissenschaftler betonen, dass bisher keine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung festgestellt werden kann, dass die erhaltenen Daten jedoch darauf hindeuten, dass eine genauere Untersuchung der biologischen Auswirkungen von Tattoo-Tinte und der Reaktion des Körpers darauf erforderlich ist.
Studie und Ergebnisse
Laut den Daten der Studie haben Tattoos keinen Einfluss auf das Risiko der Entwicklung von Plattenepithelkarzinomen – einer weiteren Art von Krebs, die mit ultravioletter Strahlung in Verbindung steht, jedoch weniger gefährlich ist als Melanom.
Die Forscher analysierten die Daten nationaler Register in Schweden und wählten Teilnehmer im Alter von 20 bis 60 Jahren aus, bei denen im Zeitraum 2014–2017 ein Melanom oder ein Plattenepithelkarzinom diagnostiziert wurde. Für jeden Fall wurden drei Teilnehmer ohne Krebs zur Alters- und Geschlechtsvergleich ausgewählt. Alle Teilnehmer füllten Fragebögen zu Tattoos aus: deren Größe, Standort und das Alter, in dem sie gemacht wurden.
In der Gruppe, die mit Melanomen in Verbindung steht, gaben 5695 Personen Antworten, von denen 1598 die entsprechende Diagnose hatten. Die Ergebnisse zeigten, dass das Risiko besonders bei jenen wuchs, die mehr als zehn Jahre Tattoos hatten, obwohl diese Untergruppe klein war.
Einfluss von Tattoos auf die Gesundheit
Die Größe des Tattoos hatte keinen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, an Melanomen zu erkranken, obwohl theoretisch eine größere Menge Tinte mehr gefährliche Verbindungen enthalten könnte. Wissenschaftler glauben, dass ein Teil des Pigments in die Lymphknoten gelangen kann, was chronische Entzündungen verursachen kann, die mit einigen Krebsarten in Verbindung stehen könnten.
Im Rahmen der Studie wurden Dutzende von Faktoren berücksichtigt, wie die Sonnenexpositionsdauer, die Nutzung von Solarien, Rauchen, Bildung, Einkommen, Hauttyp und Pigmentierung. Dies ermöglichte es, Fehler zu minimieren, da Menschen mit Tattoos möglicherweise häufiger UV-Strahlung ausgesetzt waren oder andere Risikofaktoren hatten.
Wissenschaftler betonen, dass eine einzige Studie nicht ausreicht, um zu behaupten, dass Tattoos Hautkrebs verursachen. Weitere Forschungen sind erforderlich, um zu verstehen, wie Pigmente mit UV-Strahlung interagieren und ob sie chronische Entzündungsprozesse im Körper auslösen können.
Experten raten Tattoo-Trägern, grundlegende Empfehlungen zu befolgen: Sonnenschutzmittel zu verwenden, längere Sonnenbäder zu vermeiden und regelmäßig die Haut auf neue oder veränderte Muttermale zu überprüfen.
Wissenschaftler unterstreichen auch die Wichtigkeit, Informationen über Tattoos in medizinischen Aufzeichnungen festzuhalten, da die zunehmende Beliebtheit von Body Art einen bedeutenden Element in der Prävention und frühen Diagnose von Hautkrebs darstellen kann.
Erinnern wir uns, die beliebte Schlafposition mit den Händen an der Brust kann Taubheit und Schmerzen verursachen. Experten erklärten, welche Symptome auf den Beginn von Nervenschäden hinweisen.Trotz des entdeckten potenziellen Zusammenhangs zwischen Tattoos und dem Risiko von Melanomen betonen Wissenschaftler, dass dies nur der erste Schritt bei der Untersuchung dieser Frage ist. Fortgesetzte Studien werden helfen zu verstehen, ob Tattoos tatsächlich langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit der Haut haben können. Nutzer von Body Art sollten die erhaltenen Ergebnisse berücksichtigen und Sicherheitsmaßnahmen einhalten, um regelmäßig den Zustand ihrer Haut zu überprüfen.
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