Unruhen im Iran: Protestierende und Mitglied einer paramilitärischen Formation getötet.

Unruhen im Iran: Protestierende und Mitglied einer paramilitärischen Formation getötet
Unruhen im Iran: Protestierende und Mitglied einer paramilitärischen Formation getötet

Nach Angaben von ТСН: Die Proteste im Iran, ausgelöst durch die Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen, die Abwertung der nationalen Währung und Schwierigkeiten im Alltag, gewinnen an Fahrt. Kürzlich kam es in mehreren Provinzen zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, die zu menschlichen Opfern führten.

Nach Angaben der halb-offiziellen Nachrichtenagentur Fars News Agency sind mindestens drei Demonstranten gestorben und 17 wurden verletzt, als ein Polizeirevier in der westlichen Provinz Lorestan angegriffen wurde.

Wachsende Spannungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften

Die Konflikte zwischen Aktivisten und den Strafverfolgungsbehörden haben sich seit Beginn der Proteste, die am vergangenen Wochenende begonnen haben, verschärft. Dies waren die größten Demonstrationen im Land seit drei Jahren, die nach landesweiten Unruhen, ausgelöst durch den Tod der 22-jährigen Mahsa Amini, begonnen haben. Sie starb im Polizeigewahrsam aufgrund von Vorwürfen der unangemessenen Hijab-Trageweise.

Es wurde auch bekannt, dass in der Stadt Kuhdasht (Provinz Lorestan) ein Mitglied der paramilitärischen Basij-Formation, die die Behörden häufig zur Unterdrückung von Protesten einsetzen, getötet wurde. Mindestens 13 Menschen wurden verletzt.

Festnahmen von Demonstranten

Die Menschenrechtsorganisation Hengaw berichtete, dass die iranischen Behörden bereits mindestens 29 Teilnehmer der Proteste in verschiedenen Teilen des Landes festgenommen haben.

Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, drückte den Iranern, die für Freiheit protestieren, seine Unterstützung aus und bemerkte, dass das derzeitige Regime dem Land nur wirtschaftlichen Niedergang und Kriege gebracht hat.

Es ist auch erwähnenswert, dass die Demonstranten in der Neujahrsnacht einen Stützpunkt der Basij in der Stadt Chenari in Brand gesteckt haben. Diese Ereignisse unterstreichen die tiefe soziale Unzufriedenheit im Iran, die vor dem Hintergrund einer langanhaltenden Wirtschaftskrise und Einschränkungen der persönlichen Freiheiten wächst. Die derzeit stattfindenden Proteste sind ein Zeichen dafür, dass die Bürger des Landes bereit sind, ihre Rechte zu verteidigen, trotz der Risiken.


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