Russland fordert während der Verhandlungen den gesamten Donbas: Was über die neuen Bedingungen des Kreml bekannt ist.

Russland fordert während der Verhandlungen den gesamten Donbas: Was über die neuen Bedingungen des Kreml bekannt ist
Russland fordert während der Verhandlungen den gesamten Donbas: Was über die neuen Bedingungen des Kreml bekannt ist

Nach Angaben von ТСН: Während der Verhandlungen mit den USA besteht Russland weiterhin darauf, dass ihm das gesamte Gebiet des Donbas, einschließlich der Regionen, die es nicht erobern konnte, übergeben wird.

Diese Information wird von russischen Propagandamedien bestätigt.

Putins Wort

Bei der traditionellen Sitzung des Staatsrates der Russischen Föderation, die formal die Personalpolitik betraf, widmete Putin einen großen Teil seiner Rede dem Thema Krieg und der sogenannten 'friedlichen Regelung'.

Er erklärte, dass er angeblich während der Verhandlungen in Anchorage 'bestimmte Zugeständnisse' akzeptiert habe, was jedoch nur die unveränderte Forderung des Kremls bestätigt: Russland soll den gesamten Donbas in seinen administrativen Grenzen übertragen werden.

Die Position des Kremls

Der Diktator stellte fest, dass während der Verhandlungen mit der amerikanischen Seite verschiedene Optionen diskutiert wurden, doch nach Konsultationen der USA mit europäischen Partnern wurden seiner Meinung nach einige Vorschläge überarbeitet, was er als 'Zeichen von Schwäche' charakterisierte.

Gleichzeitig betonte Putin, dass Moskau bereit sei, die sogenannten 'Zugeständnisse' einzuhalten, die er angeblich in Anchorage genehmigt habe, was für den Kreml bedingungsloses Anerkennen des Donbas als 'russisch' bedeutet.

Insbesondere erklärte er, dass die Frage der Zugehörigkeit des Kramatorsk-Kostjantynivka-Slawjansk Industriekomplexes 'überhaupt nicht diskutiert wird'. Er ließ jedoch die Möglichkeit eines teilweisen Austauschs anderer Territorien offen, aber nur zu Bedingungen, die Russland zugutekommen.

Ultimative Forderungen des Kremls

Somit hat der Kreml faktisch bestätigt, dass er seine ultimativen Forderungen nicht aufgibt, trotz des Fehlens militärischer Kontrolle über einen erheblichen Teil des Donbas.

Früher bemerkte der Experte Wadam Denisenko, dass der Friedensplan mit 20 Punkten, den Präsident Wolodymyr Selenskyj kürzlich vorgestellt hat, nicht unterzeichnet werden wird und dass die Veröffentlichung bestimmte politische Ziele verfolgt.

Auch der amerikanische Botschafter bei der NATO, Matthew Witaker, erklärte, dass eine Regelung des Krieges in der Ukraine in den nächsten 90 Tagen möglich ist.

Die Situation im Donbas bleibt angespannt, und die russische Position zeugt von der Absicht, den Druck auf die Ukraine fortzusetzen. Die Diskussion über einen möglichen Friedensprozess im Rahmen internationaler Verhandlungen gestaltet sich schwierig, angesichts der Äußerungen, die der Kreml macht. Die Zeit wird zeigen, ob sich Chancen für eine friedliche Regelung ergeben oder ob der Konflikt weiterhin anhält.


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