Putin am Apparat: Warum westliche Führer den Dialog mit dem Kreml suchen.
In letzter Zeit äußern einige westliche Politiker den Wunsch, den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen. Insbesondere hat der slowakische Premierminister Robert Fico erklärt, dass er bereit ist, die 'normalen Beziehungen' zu der Russischen Föderation wiederherzustellen, und die deutsche Regierung bestätigt nicht die Information über das Bestreben von Kanzler Scholz, mit Putin zu sprechen.
Fico äußerte gegenüber Journalisten die Bereitschaft, die Wirtschafts- und allgemeinen Beziehungen zu Russland nach Beendigung des russisch-ukrainischen Kriegs wiederherzustellen. Er behauptet auch, dass der Konflikt in der Ukraine keine militärische Lösung haben kann. Kanzler Scholz plant ebenfalls, Putin anzurufen, mit dem er seit 2022 nicht gesprochen hat.
Scholz betonte die Notwendigkeit einer internationalen Konferenz mit der Beteiligung der Ukraine und Russlands. Darüber hinaus plant die Zeitung The South China Morning Post zu berichten, dass die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock beabsichtigt, den russisch-ukrainischen Krieg und andere Fragen der Beziehungen zu China zu diskutieren.
Experten sind der Meinung, dass eine echte diplomatische Entspannung mit Russland nur nach dem Ende des Krieges möglich ist. Sie stellen auch fest, dass die Führer verschiedener Länder unterschiedliche Motive für die Wiederaufnahme der Beziehungen zu Russland haben.
Der Politologe Viktor Neboshenko betont die komplexen geopolitischen Beziehungen zwischen Deutschland, Russland und China. Er behauptet, dass die USA die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland beeinflussen, insbesondere durch die Untergrabung von Nord Stream. Neboshenko stellt auch fest, dass die Wiederherstellung enger Beziehungen zu Russland dazu führen kann, dass die Ukraine als Beobachter zurückgelassen wird.
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