Die Anzahl der Luftschutzsysteme um die Residenz von Putin hat sich ver-X-facht: was bedeutet das?.
Nach Angaben von ТСН: Seit dem Beginn der umfassenden Invasion Russlands in die Ukraine hat sich die Anzahl der Luftverteidigungssysteme in der Nähe der Residenz des Präsidenten Wladimir Putin in Waldaï in der Region Nowgorod auf das Siebenfache erhöht. Ukrainische Drohnen werden in dieser Region nicht eingesetzt.
Wachstum der Anzahl von Luftschutzsystemen
Luftfahrtexperte Kostjantyn Kryvolap berichtete, dass es 2022 um Waldaï etwa zwei Luftschutzsysteme gab, und die Anzahl hat inzwischen 14 erreicht.
„Was die Möglichkeit eines Angriffs auf Waldaï angeht, so wurden 2022 dort etwa zwei Luftschutzsysteme beobachtet, die Waldaï schützten. Der Kreml hoffte auf 'Kiew in drei Tagen', 'Ukraine in zwei Wochen', dass die ukrainische Führung fliehen würde, warum also mehr Luftabwehrsysteme um Putins Residenz aufstellen. Um den Unterschied zu verstehen: derzeit gibt es 14 solcher Systeme“, sagte Kryvolap.
Gründe für die Abwesenheit von Flügen
Kryvolap stellte auch fest, dass es für die Ukraine nicht sinnvoll ist, Drohnen in dieses Gebiet zu senden. Er erklärte:
„Wir fliegen dort nicht besonders viel, weil es weit weg ist, und in einem halben Tag kann man verstehen, wohin unsere Drohnen fliegen, und Putin könnte sich entsprechend verstecken, da er sehr auf seine Sicherheit achtet“, sagte Kryvolap.
Der Experte betonte, dass es keinen Sinn macht, sich auf Waldaï zu konzentrieren, wo der russische Diktator nicht oft erscheint. Stattdessen sollte sich die Ukraine auf viele andere Aufgaben konzentrieren, insbesondere auf die Zerstörung von Objekten des russischen militärisch-industriellen Komplexes.
Bewertung des US-Geheimdienstes
US-Geheimdienste, darunter CIA und NSA, haben die Aussagen Russlands über einen Anschlag auf Putin oder einen Angriff auf seine Residenz in Waldaï nicht bestätigt. Laut Berichten der Wall Street Journal waren die ukrainischen Angriffe ausschließlich auf militärische Objekte gerichtet, nicht auf private Residenzen des Kremlchefs. Die USA betrachten die Vorwürfe Moskaus als Teil einer Informationskampagne zur Schürung von Spannungen.
Russland behauptet auch, dass unter den Trümmern von Drohnen, die angeblich die Residenz von Putin in Waldaï angegriffen haben, ein intakter Navigationscontroller gefunden wurde. Der Chef des GRU Igor Kostjukow erklärte, die 'entschlüsselten' Routeninformationen einem Vertreter der US-Botschaft übergeben zu haben, um zu beweisen, dass die Ziele der UAV tatsächlich Objekte in der Region Nowgorod waren.
Somit bleibt die Sicherheitslage rund um die Residenz von Putin aktuell, da das Wachstum der Luftschutzsysteme auf eine erhöhte Wachsamkeit Russlands hinweist. Gleichzeitig versucht die ukrainische Seite, ihre Anstrengungen zu optimieren, indem sie den Fokus auf strategischere Ziele im Kampf gegen den Aggressor legt.
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