Moskau droht mit „Oreschnik“-Angriffen auf Wohngebiete: Bila Zerkwa und Donbass im Visier.
Neue Eskalation aus dem Kreml
Nach Angaben von Espreso.tv: Wladimir Putin hat mit dem Einsatz der Rakete „Oreschnik“ gegen städtische Infrastruktur in der Ukraine gedroht. Konkret nannte er die Stadt Bila Zerkwa sowie Gebiete in der sogenannten DNR. Der russische Präsident bekräftigte zudem seinen Anspruch auf den gesamten Donbass und stellte klar, dass dies seiner Ansicht nach einem möglichen Friedensabkommen nicht im Wege stehe. Diese Äußerungen verdeutlichen die anhaltende Bedrohungslage für die Zivilbevölkerung in den betroffenen Regionen.
Vorfall vom 24. Mai
Am 24. Mai wurden bei einem russischen Angriff mit einer „Oreschnik“-Rakete auf Bila Zerkwa in der Oblast Kiew drei Garagen beschädigt. Putin erklärte, man habe bewusst Ziele im städtischen Umfeld ausgewählt, „um die Ergebnisse bequem begutachten zu können“. Er stellte die militärischen Aktionen und die Suche nach einer diplomatischen Lösung nicht als Gegensatz dar, sondern fragte provokativ: „Warum glauben Sie, dass dies einander widerspricht?“ In seiner Logik könnten beide Ansätze parallel verfolgt werden.
Die Aussagen des Kremlchefs untermauern die zunehmende Härte des Konflikts und die Fortsetzung der Kampfhandlungen. Sie lassen befürchten, dass weitere zivile Opfer und schwere Schäden an der Infrastruktur drohen. Die anhaltenden Drohgebärden Russlands stellen die Aussichten auf eine friedliche Regelung im Donbass infrage und zeigen, wie fragil jede diplomatische Initiative angesichts der realen Gewalt bleibt.
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