Putins grünes Licht für Terror: Die Taktik des 'Doppelschlags' in der Ukraine.
Eine Welle der Anschläge: Was bisher bekannt ist
Nach Angaben von TSN.ua: Die russische Kriegsführung setzt in der Ukraine auf eine besonders perfide Methode: die Taktik des 'Doppelschlags'. Dabei zielen die Angriffe darauf ab, möglichst viele Opfer zu fordern, indem Rettungskräfte und Schaulustige am Ort eines ersten Anschlags gezielt attackiert werden. Wie der Sprecher des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, Artem Dechtjarenko, mitteilte, hat Wladimir Putin persönlich die Umsetzung einer Kampagne für Sabotage und Terroranschläge im Jahr 2023 autorisiert. Dieser als 'Sabotagelärm' bekannte Plan sieht vor, Anschläge, Brandstiftungen und Sabotageakte im gesamten ukrainischen Gebiet massiv zu intensivieren. Diese Strategie ist Teil einer hybriden Kriegsführung, die auch die Zivilbevölkerung ins Visier nimmt.
Im Verlauf des Jahres 2023 kam es in der Ukraine zu mehreren Terrorakten mit erheblichen Verlusten. So ereignete sich am 23. Februar 2023 ein Anschlag in Mykolajiw. Am selben Tag explodierte eine Bombe in der Nähe einer Polizeidienststelle in Dnipro. In Lwiw fiel bei einem Terrorakt die 23-jährige Polizistin Wiktorija Schpylka. Zudem wurden in einem Krankenhaus in Lwiw 20 Verletzte behandelt, von denen drei in einem äußerst kritischen Zustand waren.
Gegenmaßnahmen des ukrainischen Sicherheitsdienstes
Dem ukrainischen Sicherheitsdienst zufolge konnten etwa 80 Prozent der geplanten Terroranschläge vereitelt werden. Im Jahr 2024 starteten SBU und die Nationalpolizei die Informationskampagne 'Verpfeif den FSB-Spitzel'. Ziel ist es, die Bevölkerung für die Bedrohung durch terroristische Gruppierungen zu sensibilisieren. Ein spezieller Chatbot, über den Hinweise auf Anwerbeversuche gemeldet werden können, verzeichnete bereits über 18.000 Meldungen – ein Zeichen für die aktive Beteiligung der Bürger an der Terrorabwehr.
Insgesamt bleibt die Lage hinsichtlich terroristischer Akte in der Ukraine kritisch. Die Sicherheitsbehörden setzen ihre Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zur Verhinderung neuer Angriffe fort.
Die Anschläge in der Ukraine, insbesondere unter Anwendung der 'Doppelschlag'-Taktik, verdeutlichen die wachsende Gefahr durch organisierte Terrorgruppen. Eine entscheidende Antwort auf diese Herausforderungen ist die enge Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und der Zivilgesellschaft, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Initiativen wie 'Verpfeif den FSB-Spitzel' sind Teil der staatlichen Bemühungen, das Sicherheitsbewusstsein zu schärfen und so die Risiken für künftige Terroranschläge deutlich zu verringern.
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