Nach Putin-Gesprächen reist Lukaschenko weiter nach Peking – das wurde besprochen.
Lukaschenkos Reise nach China
Nach Angaben von Espreso.tv: Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ist nach einem Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin nach China weitergereist. Am 26. Juni war Lukaschenko zunächst nach Russland gekommen, wo er Putin auf dem Valdai-Forum traf. Nach diesen Gesprächen flog er direkt nach Peking weiter.
In China kam Lukaschenko mit dem dortigen Führer Xi Jinping zusammen. Xi betonte bei dem Treffen, die Beziehungen zwischen China und Belarus hätten ihren Höhepunkt erreicht. Er nannte die beiden Länder
„China und Belarus sind eiserne Freunde“– Xi Jinping. Lukaschenko selbst sagte zu seiner Reise:
„Ich bin aus der Region Moskau hierhergeflogen. Wir haben mit Putin verhandelt, danach bin ich nach Peking aufgebrochen“– Alexander Lukaschenko.
Was der Besuch für die internationale Politik bedeutet
Die Reise unterstreicht die wachsende Bedeutung der bilateralen Beziehungen zwischen Belarus und China sowie ihr strategisches Bündnis auf der Weltbühne. Sie zeigt, wie Belarus angesichts westlicher Sanktionen nach neuen Partnern sucht.
Lukaschenkos Visite in China macht deutlich, dass die Zusammenarbeit beider Länder weiter vertieft wird – vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage, die gemeinsame wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen verstärkt. Indem Belarus sein Bündnis mit China ausbaut, versucht das Land, unter dem Druck des Westens Rückhalt und alternative Entwicklungswege zu finden. Dies könnte weitreichende Folgen für die regionale Stabilität und die internationalen Beziehungen in Europa und Asien haben.
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