Putin gibt zu, dass 700.000 Truppen in der Ukraine sind, während Russland das Militär auf 2,4 Millionen expandiert.

Putin gibt zu, dass 700.000 Truppen in der Ukraine sind, während Russland das Militär auf 2,4 Millionen expandiert
Putin gibt zu, dass 700.000 Truppen in der Ukraine sind, während Russland das Militär auf 2,4 Millionen expandiert

Konflikt in der Ukraine

Nach Angaben von UATV: Der russische Präsident Wladimir Putin hat eingeräumt, dass über 700.000 Soldaten seines Landes derzeit in der Ukraine stationiert sind. Am 12. Juni unterzeichnete er ein Dekret zur Aufstockung der Gesamtgröße der russischen Streitkräfte auf 2,4 Millionen Personen. Dieser Befehl erhöht die Anzahl der aktiven Truppen um 7.400. Trotz dieses erheblichen Anstiegs der Personalstärke wurden jedoch auf dem Schlachtfeld keine signifikanten territorialen Gewinne erzielt.

Verluste und Analyse

Nach verfügbaren Daten belief sich die russische Truppe in der Ukraine im März dieses Jahres auf 550.000 Soldaten. Seitdem hat die russische Armee schwere Verluste erlitten - etwa 35.000 Personen pro Monat, wobei 75 % davon irreversibel sind (d.h. getötet oder dauerhaft wehrunfähig). Russlands Fähigkeit, seine Reihen aufzufüllen, ist auf nur 30.000 bis 31.000 neue Soldaten jeden Monat beschränkt. Die gesamten Kampfverluste der russischen Streitkräfte im gesamten Krieg belaufen sich nun auf 1.381.430 Personen.

Zur Situation äußerte sich Dmytro Sniehyrov, ein Vertreter des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums, der bemerkte, dass die Zahl von 700.000 russischen Truppen bereits vor sechs Monaten diskutiert worden war.

„Die Frontlinie Ende Mai 2026 ist an derselben Stelle wie Ende Mai 2025.“ - Dmytro Sniehyrov

In den letzten 24 Stunden haben die Verteidigungskräfte der Ukraine 1.310 russische Invasoren eliminiert, was darauf hindeutet, dass aktive Kampfhandlungen fortgesetzt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass trotz Russlands großer Anstrengungen zur Expansion seiner Armee greifbare Ergebnisse vor Ort ausbleiben, während die Verluste seiner Truppen weiter steigen.

Die Situation an der Front zeigt, dass massive Mobilisierungs- und Truppenauffüllungsbemühungen nicht in die gewünschten militärischen Ergebnisse umgesetzt werden. Die steigenden Verluste - insbesondere die irreversiblen - werfen ernsthafte Fragen über Russlands Fähigkeit auf, solche Truppenstärken langfristig aufrechtzuerhalten. Die laufenden Offensivaktionen der Ukraine lassen auch darauf schließen, dass der Konflikt weit von einer Lösung entfernt ist, was schwerwiegende Auswirkungen auf die regionale Sicherheit haben könnte.


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