Putins dritter Armee-Aufwuchs innerhalb eines Jahres: 27.000 zusätzliche Soldaten.

Putins dritter Armee-Aufwuchs innerhalb eines Jahres: 27.000 zusätzliche Soldaten
Putins dritter Armee-Aufwuchs innerhalb eines Jahres: 27.000 zusätzliche Soldaten

Russland verstärkt seine Streitkräfte erneut

Nach Angaben von UATV: Wladimir Putin hat per Dekret die russische Armee um 27.000 Mann aufgestockt – die dritte derartige Personalerweiterung seit Jahresbeginn. Dies geschieht vor dem Hintergrund anhaltender Mobilmachung und intensiver Kampfhandlungen in der Ukraine. Die Besatzungstruppen setzen ihre Angriffe auf die ukrainischen Verteidigungslinien fort, insbesondere im Raum Pokrowsk, wo in den letzten 24 Stunden fast ein Viertel aller Gefechte stattfand.

Angriffswelle und Verlustzahlen

Laut aktuellen Berichten haben die Besatzer die ukrainischen Stellungen binnen eines Tages 57 Mal attackiert. Die ukrainischen Streitkräfte reagierten und töteten dabei 1590 russische Soldaten. Seit Beginn der großangelegten Invasion hat Russland insgesamt mehr als 1,44 Millionen Militärangehörige verloren. Zugleich vernichtete die ukrainische Artillerie folgende Ausrüstung:

  • eine P-18 „Terek“-Radarstation
  • acht russische Panzer
  • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • fast 40 Artilleriegeschütze

Experten gehen davon aus, dass der Gegner weiterhin den Schwerpunkt auf die Pokrowsker Achse legen wird. Der Militäranalyst Serhij Hrab skyj betont, dies sei Teil der gegnerischen Gesamtstrategie. Die 4. Brigade „Rubezh“ der ukrainischen Nationalgarde meldet zudem intensive Luftaufklärung durch den Feind sowie Versuche, Routen zu entminen – ein Zeichen für die Vorbereitung weiterer Offensiven.

„Das Ziel des Gegners ist es, die ukrainische Bevölkerung zu demoralisieren.“

Dmytro Snegirjow

Diese Faktoren zeichnen ein Bild der angespannten Lage an der Front und unterstreichen die Notwendigkeit, die ukrainischen Verteidigungskräfte angesichts der russischen Aggression weiter zu stärken. Die erneute Truppenaufstockung zeigt, dass der Kreml trotz hoher eigener Verluste an einem intensiven Kriegskurs festhält. Dies verdeutlicht auch, wie wichtig die fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine ist, um den Bedrohungen zu begegnen. In dem anhaltenden Konflikt bleibt die Lage kritisch; die nächsten Schritte beider Seiten werden den weiteren Verlauf bestimmend prägen.


Lesen Sie auch

Werbung