Rada entließ den Kopf der SBU, Maljuk: Die Regierung zeigt den Verlust an Steuerbarkeit.
Abstimmung in der Werchowna Rada am 13. Januar 2023
Nach Angaben von TSN.ua: Am 13. Januar 2023 fand in der Werchowna Rada eine Abstimmung statt, die Probleme mit der Unterstützung von Personalentscheidungen offenbarte. Infolge dieser Abstimmung wurde der Chef des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) Wassyl Maljuk entlassen. Diese Entlassung, zusammen mit den gescheiterten Versuchen, die Minister für Energie, Denys Schmyhal, und Verteidigung, Mychajlo Fedorow, zu ernennen, zeigt den Verlust an Steuerbarkeit des Parlaments und die Abhängigkeit von situativen Verbündeten, was auf eine mögliche systemische Krise hindeuten könnte.
Für die Entlassung von Wassyl Maljuk stimmten 235 Volksabgeordnete. Insbesondere die Fraktion 'Diener des Volkes' stellte 168 Stimmen 'dafür' zur Verfügung. Auch andere Fraktionen wie:
- 'Vaterland' (11 Stimmen)
- Gruppe 'Plattform für Leben und Frieden' (12 Stimmen)
- 'Wiederherstellung der Ukraine' (10 Stimmen)
- 'Für die Zukunft' (11 Stimmen)
- 'Vertrauen' (18 Stimmen)
unterstützten diese Entscheidung ebenfalls. Gleichzeitig wurden der Minister für Energie Denys Schmyhal und der Minister für Verteidigung Mychajlo Fedorow am 13. Januar nicht auf ihre Posten ernannt.
Situation im Parlament
Die Situation blieb kompliziert, was die Volksabgeordnete Solomiya Bobrovska feststellte. Jaroslaw Jurtschischin berichtete, dass Wassyl Maljuk prinzipiell weder zu den Fraktionssitzungen noch zum Plenarsaal des Parlaments erschien. Am 14. Januar unterstützte die Werchowna Rada jedoch die Ernennung von Denys Schmyhal zum Ersten Vizepremierminister - Minister für Energie der Ukraine, für die 248 Abgeordnete votierten. Außerdem unterstützten 277 Volksabgeordnete die Ernennung von Mychajlo Fedorow zum Minister für Verteidigung, wodurch er zum jüngsten Verteidigungsminister in der Geschichte der unabhängigen Ukraine wurde.
Somit weisen die Ereignisse vom 13. Januar auf die aktuellen Herausforderungen im Staatsmanagement sowie auf mögliche Probleme bei der Bildung stabiler politischer Unterstützung im Parlament hin.
Diese Ereignisse unterstreichen auch die Bedeutung politischer Stabilität in der Ukraine, insbesondere angesichts der aktuellen Herausforderungen, mit denen das Land konfrontiert ist. Personaländerungen auf hohen postionen können weitreichende Konsequenzen für die Effizienz der Staatsverwaltung und das Vertrauen der Gesellschaft in die Regierung haben.
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