Wegen russischer Drohungen im Schwarzen Meer: UN-Sicherheitsrat beruft Dringlichkeitssitzung ein – 170 Zivilisten getötet.

Wegen russischer Drohungen im Schwarzen Meer: UN-Sicherheitsrat beruft Dringlichkeitssitzung ein – 170 Zivilisten getötet
Wegen russischer Drohungen im Schwarzen Meer: UN-Sicherheitsrat beruft Dringlichkeitssitzung ein – 170 Zivilisten getötet

Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats

Nach Angaben von UATV: Am 27. Juli 2023 kam der UN-Sicherheitsrat zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Einberufen wurde sie aufgrund der russischen Drohungen im Schwarzen Meer. Unterstützt wurde die Sitzung von Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Griechenland und Lettland. Im Mittelpunkt standen die russische Aggression und ihre Folgen für die ukrainische Zivilbevölkerung. Diese Dringlichkeitssitzung spiegelt die wachsende internationale Besorgnis über Russlands Vorgehen wider. Sie soll die Bedrohung der Zivilbevölkerung und der weltweiten Nahrungsmittelsicherheit in den Fokus rücken.

Zivile Opfer und humanitäre Lage

Seit Anfang Juli kamen in der Ukraine 170 Zivilisten durch russische Angriffe ums Leben, 1.028 wurden verletzt. Allein in Kiew starben im Juli 56 Menschen, 232 erlitten Verletzungen. In Odessa und der umliegenden Region gab es 26 Tote und 92 Verletzte. Diese Zahlen verdeutlichen die schwerwiegenden Auswirkungen der Kampfhandlungen auf die Sicherheit der Bevölkerung.

Seit Beginn des groß angelegten Einmarschs in die Ukraine sind mehr als 16.000 Menschen getötet und über 90.000 verletzt worden. Im Juni und Juli griff Russland nahezu 50 Frachtschiffe an, wobei mehr als 30 Menschen starben.

„Seit unserer letzten Sitzung des Sicherheitsrats am 9. Juli wurden in der gesamten Ukraine mehr als 170 Zivilisten getötet und 1.028 verletzt infolge russischer Luftangriffe.“

Kayoko Goto

Jérôme Bonnafont betonte ebenfalls: „Russland tötet nicht nur Zivilisten, sondern gefährdet auch direkt die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen, insbesondere in Afrika und im Nahen Osten.“ Diese Aussagen verdeutlichen nicht nur die humanitäre Krise in der Ukraine, sondern auch die weitreichenden globalen Folgen der russischen Aggression.

Die Eilsitzung des Sicherheitsrats war ein wichtiger Schritt, um die Problematik des Krieges in der Ukraine international anzuerkennen und die Notwendigkeit gemeinsamer Maßnahmen für Frieden und Sicherheit in der Region zu betonen.

Diese Sitzung unterstreicht die Dringlichkeit internationaler Reaktion auf die russische Aggression, die nicht nur die Sicherheit der Ukraine, sondern auch die globale Ernährungssicherheit gefährdet. Angesichts der wachsenden humanitären Krise und ihrer Auswirkungen auf andere Länder, insbesondere in Afrika und im Nahen Osten, steht die internationale Gemeinschaft vor der komplexen Aufgabe, Stabilität zu gewährleisten und die betroffenen Regionen zu unterstützen.


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