Selenskyj kündigt Bau einer Drohnenfabrik in Großbritannien an – Einblicke in das Gespräch mit Premier Starmer.
Ukrainische Produktionspläne auf britischem Boden
Nach Angaben von 5 канал — Політика: Großbritannien zählt zu den wichtigsten Unterstützern der Ukraine seit Beginn des Krieges und hat bereits mehrfach militärische Hilfe geleistet. Nun plant Kiew, selbst in Großbritannien zu produzieren: Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte in einem Telefonat mit Premierminister Keir Starmer an, eine moderne Drohnenfabrik errichten zu wollen. Das Gespräch fand vor dem Hintergrund eines jüngsten europäischen Hilfspakets statt, dem sich Großbritannien am 13. Juli mit einem Gesamtvolumen von 90 Milliarden Euro angeschlossen hatte.
Selenskyj betonte, dass die Fabrik auf neuen Technologien basieren solle. Er wolle diese Technologien mit Partnern teilen.
„Wir wollen in Großbritannien ein großes Produktionswerk mit neuester Technologie aufbauen und die gewonnenen Erkenntnisse mit unseren Partnern teilen“, so der Präsident.Zugleich äußerte er Interesse an der gemeinsamen Fertigung von Marschflugkörpern. Dabei verwies er auf die britischen Storm Shadow, die als besonders effektiv gelten.
„Unsere eigenen Raketen sind gut, aber die britischen Storm Shadow sind sehr stark. Wir streben an, sie entweder selbst zu produzieren oder etwas Gleichwertiges zu entwickeln“, ergänzte Selenskyj.
Der ukrainische Präsident dankte Großbritannien ausdrücklich für die bisherige Unterstützung. Er bekräftigte die Bereitschaft der Ukraine, im Gegenzug eigene Erfahrungen und Technologien zur Verfügung zu stellen. „Wir sind bereit, mit all unserer Erfahrung das zu teilen, was Großbritannien brauchen könnte“, ließ er verlauten. Dies unterstreiche den Willen zu einer für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaft im Verteidigungsbereich.
Gemeinsame Technologieentwicklung als Fundament der Sicherheitskooperation
Das geplante Werk könnte die Verteidigungszusammenarbeit beider Länder erheblich stärken und Innovationen in der Militärtechnik vorantreiben. Die Kooperation eröffne angesichts der aktuellen Sicherheitslage in der Region neue Perspektiven für die ukrainische Rüstungsindustrie und die Integration mit britischen Partnern. Selenskyj zeigte sich zuversichtlich, dass die Gespräche mit Starmer eine produktive Basis für die weitere bilaterale Zusammenarbeit gelegt hätten.
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