Odessaer Raketenangriff: Zwei russische Befehlshaber als Verantwortliche identifiziert.
Ermittlungen zum Raketenangriff
Nach Angaben von Novyny.live: Die Untersuchung des Raketenangriffs auf ein Wohnhaus in Odessa vom 23. April 2022 läuft weiter. Sicherheitsbehörden haben zwei russische Militärkommandeure identifiziert, die an dem Angriff beteiligt waren, und ihnen einen Tatverdacht mitgeteilt. Bei dem Einschlag kamen acht Zivilisten ums Leben, darunter ein kleines Mädchen, ihre Mutter, ihre Großmutter und eine schwangere Frau. Solche Angriffe auf Wohngebiete sind nach internationalem Recht verboten.
Der Befehl zum Raketenangriff wurde vom Kommandeur der russischen Langstreckenfliegerkräfte, Sergej Kobylasch, erteilt. Organisiert wurde die Attacke von:
- Oleg Warpachowitsch, Kommandeur der 22. Garde-Schwerbomberdivision der russischen Luftwaffe;
- Alexej Skizki, Kommandeur des 121. Schwerbomberregiments.
Der Angriff forderte nicht nur menschliche Opfer: Auch Wohnungen, ein Geschäftszentrum und Fahrzeuge wurden beschädigt. Elf weitere Menschen erlitten Verletzungen durch diesen rücksichtslosen Schlag.
Wiederaufbau und Folgen
Die Arbeiten zur Wiederherstellung des zerstörten Hauses dauerten über ein Jahr und wurden im September 2023 abgeschlossen. Die Ermittlungen laufen weiter; Warpachowitsch und Skizki wurde in Abwesenheit der Verdacht auf Verstöße gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges mitgeteilt. Die Beweissammlung dauert an, und die Behörden arbeiten weiter an der Aufklärung dieser Tragödie, die in der Gesellschaft große Betroffenheit ausgelöst hat.
Dieses Unglück ist zum Symbol für die menschlichen Verluste geworden, die der anhaltende Krieg in der Ukraine verursacht. Der Fall unterstreicht, wie wichtig es ist, diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die das humanitäre Völkerrecht missachten.
Die Wiederherstellung des zerstörten Gebäudes zeigt die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft trotz der schweren Folgen der Kriegshandlungen, die das Leben der Zivilbevölkerung weiterhin beeinträchtigen.
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