Raketenträger im Einsatz im Schwarzen Meer - besteht eine Gefahr für Odessa.
Am 12. Juli wurden russische Schiffe aus dem Gewässer des Schwarzen und Asowschen Meeres abgezogen, bleiben jedoch im Mittelmeer. Eines davon ist ein Träger des Typs 'Kalibr'. Dies wurde am Samstag, dem 12. Juli, von den Marinekräfte der Streitkräfte der Ukraine mitgeteilt.
Im Schwarzen und Asowschen Meer wurden keine einsatzfähigen Raketen träger registriert. Im Mittelmeer befinden sich jedoch weiterhin drei russische Kampfschiffe. Eines der Schiffe ist ein Träger von Marschflugkörpern 'Kalibr', der einen Salve von bis zu vier Einheiten durchführen kann.
Durchfahrt durch die Straße von Kertsch
Gleichzeitig nutzt Russland weiterhin aktiv die Straße von Kertsch. In den letzten 24 Stunden passierten 8 Schiffe in Richtung Schwarzen Meer, von denen 5 weiter in Richtung Bosporus fuhren. In entgegengesetzter Richtung in Richtung Asowsches Meer bewegten sich 7 Schiffe, darunter zwei, die aus Richtung Bosporus kamen.
Die Militärs betonen, dass Russland erneut die internationale Konvention über den Schutz menschlichen Lebens auf See (SOLAS) verletzt hat, indem es die Systeme zur automatischen Identifikation (AIS) auf seinen Schiffen abschaltet. Dies stellt eine Gefahr für die zivile Schifffahrt dar und ist ein grober Verstoß gegen das internationale Seerecht.
Nach dem Abzug der russischen Schiffe aus dem Schwarzen und Asowschen Meer bleibt deren Präsenz im Mittelmeer eine Frage der künftigen Handlungen Russlands in der Region. Die Militärs betonen die Verstöße gegen internationale Konventionen, die eine Bedrohung für die Sicherheit der Schifffahrt darstellen können.Lesen Sie auch
- Appell an den Westen: Selenskyj fordert mehr Druck auf Moskau – Politikwissenschaftler mit konkreten Vorschlägen
- Gemeinsames Gedenken: Neue Initiative von Ukraine und Polen für die Opfer historischer Konflikte
- Mindestens 33.000 Hrywnja: Ukrainische Polizisten und Retter bekommen ab 2027 mehr Gehalt
- Warum Putin Lukaschenko in den Krieg treibt: Kiews Appell an die Welt, Belarus genau zu beobachten
- Moskau erwägt Rekrutierung von Belarusen für die russische Armee über den Unionsstaat
- Polen kündigt große Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine für 2026 an

