Der SBU hat den Verantwortlichen für den Angriff auf die Gesundheitsstraße in Odessa ermittelt.
Die Ermittler des SBU haben einen russischen Soldaten wegen des Befehls zur Durchführung eines Raketenangriffs auf zivilen Objekte in Odessa, insbesondere auf die Gesundheitsstraße und das Gebäude der Internationalen Humanitären Universität, verdächtigt.
Das Büro des Generalstaatsanwalts hat Eugenij Ledjerer der Verdächtigung ausgesetzt, der am 29. April 2024 den Befehl gab, Odessa mit dem Komplex 'Iskander-M' zu beschießen. Die Ermittler sind der Ansicht, dass Ledjerers Handlungen vorsätzlich und gegen die Zivilbevölkerung gerichtet waren, was ein Kriegsverbrechen nach internationalem Recht darstellt.
Angriff auf die Gesundheitsstraße: Was bekannt ist
Der Raketenangriff forderte das Leben von acht Menschen, 23 weitere wurden verletzt. Unter den Toten war der Prorektor der Hochschule Boris Wasiljew, auch der ehemalige Volksabgeordnete Sergej Kiwalow wurde verletzt. Durch die Explosion brannte der Studentenpalast der 'Odessa Juristischen Akademie' nieder, der in der Stadt als 'Schloss von Harry Potter' bekannt ist.
Die größte Tragödie war der Tod der 4-jährigen Slata, die während des Raketenangriffs schwer verletzt wurde. Die Ärzte kämpften fast einen Monat lang um ihr Leben, führten eine komplizierte Herzoperation durch, das Kind lag im Koma. Aber am 26. Mai hörte ihr Herz zu schlagen auf.
Das Ereignis in Odessa, als ein russischer Soldat den Befehl gab, zivile Objekte zu beschießen, führte zu tragischen Folgen, darunter der Tod von acht Menschen und zahlreiche Verletzungen. Unter den Toten waren prominente Persönlichkeiten sowie ein kleines Kind. Dieser Vorfall wurde ein weiteres Beispiel für die Grausamkeit der Kriegsführung und die Verletzung des internationalen Rechts.
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