Das Register der Verluste für die Ukraine hat mit der Entgegennahme von Anträgen auf den Tod nahe stehender Familienangehöriger begonnen.
Familien der Kriegsopfer von Russland haben die Möglichkeit, eine Entschädigung für seelischen Schmerz zu erhalten
Seit dem 16. Januar können Familien, die Angehörige aufgrund der russischen Aggression verloren haben, einen Antrag beim Register der Verluste stellen. Dies ermöglicht es ihnen, eine Entschädigung für das seelische Leid, das durch den Verlust eines geliebten Menschen verursacht wurde, zu erhalten.
Die Eröffnung des Antragsprozesses ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der von der russischen Aggression Betroffenen und zur Anerkennung ihrer Verluste.
Jetzt können Eltern, Partner und Kinder der durch Aggression Getöteten Anträge beim Register stellen. Auch andere Familienangehörige können Anträge einreichen, sofern sie ihre enge Beziehung und Abhängigkeit vom Verstorbenen nachweisen können.
Die Antragsteller müssen Informationen über sich selbst und den Verstorbenen sowie über das Ereignis, das zum Tod geführt hat, bereitstellen. Dafür werden Daten aus den ukrainischen Registern verwendet, die helfen werden, den Verlust nachzuweisen.
Darüber hinaus sind für diese Art von Anträgen Nachweise über materielle Verluste, die in anderen Kategorien in Zukunft geprüft werden könnten, nicht erforderlich.
Anträge sollten über das Webportal Diia eingereicht werden.
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