Neue Vertragsmodelle und höhere Gehälter: Fedijenko kündigt Reform der ukrainischen Streitkräfte an.
Debatte über die Neuausrichtung der ukrainischen Armee
Nach Angaben von Espreso.tv: Oleksandr Fedijenko, Abgeordneter im ukrainischen Parlament und Mitglied des Ausschusses für nationale Sicherheit, Verteidigung und Aufklärung, hat eine umfassende Reform der Streitkräfte vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Modernisierung der Mobilmachung, die finanzielle Vergütung der Soldaten sowie die Gestaltung künftiger Dienstverträge. Ziel dieser Neuerungen sei es, die Mobilisierungszahlen zu steigern, soziale und wirtschaftliche Spannungen abzubauen und die Bezahlung der Militärangehörigen deutlich zu verbessern.
Kernpunkte der geplanten Änderungen
Für bereits aktive Soldaten sind Verträge mit einer Laufzeit von zehn Monaten vorgesehen, während neu eingezogene Rekruten zunächst für 14 Monate verpflichtet werden sollen. Die durchschnittliche monatliche Vergütung liegt bei rund 300.000 Hrywnja, die Obergrenze kann bis zu 460.000 Hrywnja betragen. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Motivation der Truppe erhöhen, sondern auch die Zahl der unerlaubten Abwesenheiten verringern.
Oleksandr Fedijenko: 'Wir werden den derzeitigen Soldaten neue Vertragsmodelle anbieten.'
Der Politiker betonte die Dringlichkeit der Reform: 'Unsere Aufgabe ist es, die Mobilisierung zu verstärken, die Fälle von unerlaubter Entfernung von der Truppe zu reduzieren und die finanzielle Ausstattung der Soldaten zu verbessern.' Er ist überzeugt, dass diese Schritte die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine angesichts der aktuellen Herausforderungen nachhaltig stärken werden. Die geplanten Anpassungen zielen darauf ab, den Dienst in der Armee attraktiver zu machen und gleichzeitig die gesellschaftliche Stabilität zu fördern.
Die Neuausrichtung der ukrainischen Streitkräfte ist eine direkte Reaktion auf die anhaltenden externen Bedrohungen und inneren Belastungen des Landes. Durch die neuen Vertragslaufzeiten und die deutliche Anhebung der Gehälter soll nicht nur die Kampfkraft gesteigert, sondern auch das soziale Gefüge entlastet werden. Experten sehen in diesen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Landesverteidigung und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Soldaten im aktiven Dienst.
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