Ukraine: Wetterextreme von Frost bis Hochwasser drohen.

Ukraine: Wetterextreme von Frost bis Hochwasser drohen
Ukraine: Wetterextreme von Frost bis Hochwasser drohen

Wetterkapriolen in der Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Die Ukraine steht in den kommenden Tagen vor einem rasanten Wetterumschwung. Nach strengem Frost werden feuchte Tauwetterlagen mit Nebel und Glatteis erwartet. Diese Kombination könnte zu steigenden Pegelständen in den Flüssen und erhöhter Lawinengefahr in den Karpaten führen. Für den 25. Februar 2026 sagen Meteorologen bereits mildere Temperaturen voraus, die zwischen minus 2 und plus 3 Grad liegen werden. In der Region Transkarpatien und den südlichen Gebieten werden sogar Werte von +1 bis +6 Grad erreicht.

Die Meteorologin Natalka Didenko warnt: „Am Mittwoch wird vor allem nasskaltes Wetter dominieren.“

Die Temperaturspanne bleibt sowohl nachts als auch tagsüber zwischen minus 2 und plus 3 Grad. Die eigentliche Herausforderung könnte jedoch das Frühjahrshochwasser 2026 werden. Grund sind der tiefgefrorene Boden, die beträchtlichen Schneereserven und der verspätete Frühlingsbeginn. Besonders in den Einzugsgebieten von Desna, Prypjat und Dnipro sind steigende Wasserstände zu befürchten.

Überflutungsgefahr in den Flussauen

Vom 25. bis 27. Februar müssen sich die Regionen Wolhynien, Riwne und Lwiw auf austretende Flüsse und überflutete Auen einstellen. Der Höhepunkt der Hochwassersaison in Kiew wird voraussichtlich erst im April oder Mai erreicht. Im Westen der Ukraine kommen zudem Schneestürme und Lawinen hinzu, was die Gefahr für die Bevölkerung weiter erhöht. Die Behörden raten der Bevölkerung eindringlich zur Vorsicht und dazu, die Wetterentwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Mit dem anstehenden Tauwetter könnten sich die Probleme durch Überschwemmungen noch verschärfen.

Die Verschlechterung der Wetterbedingungen und die erwarteten Hochwasser sind Faktoren, die erhebliche Auswirkungen auf Landwirtschaft und Infrastruktur haben können. Besonders gefährdet sind Siedlungen in tiefer gelegenen Gebieten. Es ist nun Aufgabe der Behörden und zuständigen Dienste, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören eine konsequente Überwachung der Lage und eine zeitnahe Information der Bevölkerung über Wetteränderungen und mögliche Risiken.


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