Warum die Familie des verstorbenen TV-Moderators Maksym Nelipa kein Denkmal errichten kann.
Hürden für die Familie von Maksym Nelipa
Nach Angaben von TSN.ua: Die Angehörigen des ukrainischen Fernsehmoderators und Soldaten Maksym Nelipa stoßen bei der Errichtung eines Grabmals auf Schwierigkeiten. Nach seinem Tod im Mai 2025 blieben versprochene Zahlungen und Vergünstigungen aus, was die Finanzierung des Gedenkkomplexes erschwert. Die Familie versuchte, über ein städtisches Programm Unterstützung zu erhalten – vergeblich, denn der Friedhof Baikowe, auf dem Maksym beigesetzt ist, fällt nicht unter dessen Regelung.
Familienplan für das Denkmal
Rund 150.000 Hrywnja müssen für das Grabmal zusammenkommen, so der Plan. Maksyms Bruder Andrij Nelipa erklärte:
'Max wurde auf dem Baikowe-Friedhof bestattet, neben unseren Verwandten. Nicht im „Spezialbereich für Ehrengräber“.', Andrij Nelipa
Er fügte hinzu: 'Immerhin haben sie uns einen würdigen Platz gegeben, dafür sind wir dankbar. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als das Ensemble für Max selbst zu beauftragen.'
Maksym Nelipa diente in den Kräften für unbemannte Systeme und trug den Rang eines Oberleutnants. Trotz finanzieller Engpässe und bürokratischer Hindernisse hofft seine Familie, die nötigen Mittel für sein Andenken aufzubringen.
Dieser Fall verdeutlicht, mit welchen Problemen Hinterbliebene gefallener ukrainischer Soldaten kämpfen – insbesondere, wenn es um eine angemessene Ehrung geht. Fehlende staatliche Unterstützung belastet nicht nur das Portemonnaie, sondern auch den emotionalen Abschiedsprozess. Es wird deutlich, dass die Hilfsmechanismen für Kriegswitwen und -waisen dringend verbessert werden müssen, damit sie ihren Helden gebührend gedenken können.
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