4.600 Griwna pro Person: Neue Unterstützung für Angehörige von Gefangenen und Freigelassenen.
Start eines neuen Hilfsprogramms in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine ist ein neues finanzielles Hilfsprogramm angelaufen, das sich an Familien von unrechtmäßig Inhaftierten und aus der Gefangenschaft Entlassenen richtet. Berechtigte Haushalte können dabei einen Betrag von 4.600 Griwna pro Person beantragen. Die Durchführung liegt in den Händen der Organisation 'Vereinigung der Angehörigen politischer Gefangener des Kremls'. Die Antragsfrist endet am 7. Juli 2026.
Wer ist antragsberechtigt?
Das Programm steht Familien von Zivilpersonen offen, die sich derzeit in Gefangenschaft oder unrechtmäßiger Haft befinden, sowie jenen, deren Angehörige bereits freigelassen wurden. Auch die ehemaligen Gefangenen selbst, ihre gesetzlichen Vertreter oder Unterhaltsberechtigte können die Hilfe beantragen. Für die Auszahlung ist das Einreichen bestimmter Unterlagen erforderlich.
Folgende Dokumente werden benötigt:
- Reisepass oder Personalausweis (ID-Karte);
- Steueridentifikationsnummer (IPN);
- Bankverbindung (IBAN);
- Nachweise über das Verwandtschaftsverhältnis;
- falls vorhanden, ein Beleg über die unrechtmäßige Inhaftierung.
Erst kürzlich wurde über ein separates Hilfsangebot des UNHCR für Binnenvertriebene und Rückkehrer berichtet, bei dem Zahlungen zwischen 10.800 und 12.300 Griwna pro Person möglich sind. Das nun gestartete Programm ist ein weiterer Baustein zur Unterstützung von Familien in Notlagen, die durch den Konflikt entstanden sind. Die Einführung dieser neuen finanziellen Hilfe unterstreicht den wachsenden Fokus auf die Bedürfnisse kriegsbetroffener Angehöriger. Solche Initiativen können dazu beitragen, soziale Spannungen zu mildern und die finanzielle Belastung für Familien zu verringern, die Angehörige verloren haben oder Leid durch Gefangenschaft erfahren mussten.
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