Fünf Tote bei russischem Angriff auf Getreidefrachter – fünf Seeleute vermisst.
Angriff auf den Frachter GOLDEN LEO
Nach Angaben von UATV: Am 19. Juli griffen russische Streitkräfte das zivile Frachtschiff GOLDEN LEO an, das Getreide geladen hatte. Bei dem Angriff kamen fünf Menschen ums Leben, fünf weitere werden vermisst. Das unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrende Schiff gehört einem türkischen Eigner.
Nach Angaben der ukrainischen Marine setzten die russischen Besatzer drei Marschflugkörper vom Typ Ch-59/Ch-69 ein. Die Einschläge erfolgten im Bereich der Backbordseite des Aufbaus, und es brach an Bord ein Feuer aus. Zur Hilfeleistung wurden Einheiten der ukrainischen Marine und der maritimen Such- und Rettungsdienst alarmiert. Dieser Vorfall zeigt erneut, wie stark die zivile Schifffahrt unter dem Konflikt leidet.
Lage bei der Evakuierung
Die Evakuierung der Verletzten von Bord begann um 20:30 Uhr. Acht Personen konnten gerettet werden. Die Lage bleibt angespannt, da fünf Besatzungsmitglieder weiterhin als vermisst gelten. Der Fall hat internationale Empörung ausgelöst und verdeutlicht die Gefahren, die von militärischen Operationen in der Region ausgehen.
Der Angriff auf die GOLDEN LEO reiht sich in die Eskalation der Kampfhandlungen ein und zeigt deren verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Weltweit wird der Vorfall als weiteres Beispiel für die Bedrohung der Handelsschifffahrt gewertet, was die globalen Nahrungsmittellieferungen und die Sicherheit auf See ernsthaft gefährden könnte. Die internationale Gemeinschaft steht nun vor der Frage, wie sie die Seewege besser schützen kann.
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