Nächtlicher Angriff auf Dnipro: Zivilistinnen verletzt, Wohnhäuser und Unternehmen getroffen.
Raketen und Drohnen treffen Dnipro und Umgebung
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 20. Januar griffen russische Streitkräfte die Stadt Dnipro und die Region Dnipropetrowsk an. Bei dem Angriff wurden zwei Frauen im Alter von 76 und 67 Jahren verletzt. Mehrere Wohnhäuser sowie ein Industriebetrieb wurden beschädigt, zudem brach ein Feuer aus. Die Eskalation der Luftangriffe zeigt die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung auch in zentral gelegenen Regionen der Ukraine.
Die Einschläge trafen ein mehrstöckiges Wohngebäude, Teile der städtischen Infrastruktur und fünf Autos. Nach vorliegenden Informationen setzten die Angreifer auch unbemannte Fluggeräte ein. In der Gemeinde Nowooleksandriwka wurde zudem ein Privathaus beschädigt.
Artilleriebeschuss in der Gemeinde Pokrowsk
Die Gemeinde Pokrowsk geriet unter Artilleriefeuer. Die ukrainische Luftabwehr war in der Region Dnipropetrowsk jedoch erfolgreich: Sie konnte insgesamt 40 feindliche Drohnen abschießen. Diese Abwehrerfolge mildern die Bedrohung, können aber nicht alle Angriffe verhindern.
Die nächtlichen Attacken unterstreichen die fortdauernde Eskalation des Krieges. Sie führen zu weiteren zivilen Opfern und zerstören lebenswichtige Infrastruktur. Die Sicherheitslage bleibt angespannt und erfordert verstärkte Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung, da die Gefahr aus der Luft unvermindert hoch ist.
Lesen Sie auch
- Extreme Hitze und Gewitter in der Region Charkiw: Höchste Waldbrandwarnstufe ausgerufen
- Unwetterwarnung für Kiew: Heftige Regenfälle und Sturmböen am 12. Juni
- Zwölf Verletzte bei russischem Angriff auf die Oblast Dnipropetrowsk – auch Minderjährige betroffen
- Unwetterfront erreicht die Ukraine: Wo mit Starkregen und Hagel zu rechnen ist
- Schweres Unwetter am 12. Juni: Gewitter, Hagel und Sturmböen mit bis zu 20 m/s über Deutschland
- Ukraine warnt vor neuem russischen Raketenangriff: Was zur „Oreschnik“-Bedrohung bekannt ist

