Russischer Drohnenangriff auf Charkiw: 31 Verletzte, darunter Schwangere und Kind.
Chronik eines Angriffs auf die Zivilbevölkerung
Nach Angaben von UATV: Am 24. Januar 2023 griffen russische Streitkräfte die ostukrainische Metropole Charkiw an. Bei dem zweieinhalbstündigen Angriff mit 25 Kampfdrohnen wurden 31 Menschen verletzt. Unter den Opfern befinden sich eine schwangere Frau und ein Kind. Der Angriff richtete erheblichen Schaden an der zivilen Infrastruktur an und löste internationale Bestürzung aus.
Die Drohnen trafen zahlreiche zivile Ziele, darunter:
- Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
- Privathäuser
- ein Krankenhaus
- eine Entbindungsklinik
Lokalen Quellen zufolge wurden über tausend Fensterscheiben zerstört. Insgesamt wurden zehn Standorte getroffen und mehr als 60 Fahrzeuge beschädigt oder zerstört. An der Einsatzstelle wurden Trümmerteile einer 'Iskander'-Rakete gefunden. Charkiw, als zweitgrößte Stadt der Ukraine, ist seit Kriegsbeginn immer wieder Ziel solcher Attacken.
Stellungnahmen der Behörden vor Ort
Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, erklärte: '25 'Schahid'-Drohnen schlugen in mehrstöckigen und privaten Wohnhäusern ein. Es gibt Verletzte.'
Laut Oleg Synehubow, dem Leiter der regionalen Staatsverwaltung, ist unter den Verletzten ein 12-jähriger Junge. Die in Krankenhäuser eingelieferten Personen befinden sich in einem mittelschweren Zustand. Den Betroffenen wurde bereits medizinische Hilfe geleistet; die meisten erlitten leichte Verletzungen.
Dieser Angriff auf Charkiw unterstreicht erneut die Eskalation des Konflikts, die weiterhin die Zivilbevölkerung und lebenswichtige Infrastruktur trifft.
Der Vorfall zeigt die wachsende Gefahr für Zivilpersonen in Konfliktgebieten und macht die Notwendigkeit internationaler Aufmerksamkeit für die humanitären Folgen des Krieges deutlich. Inmitten der anhaltenden Kampfhandlungen untergraben derartige Vorfälle nicht nur die Moral der Bevölkerung, sondern erschweren auch die medizinische und soziale Versorgung der Opfer. Es ist entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft weiterhin auf solche Gewaltakte reagiert und friedliche Initiativen in der Region unterstützt.
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