Raketenangriff auf Charkiw: Zivilgebäude getroffen.
Nächtlicher Angriff auf die Stadt
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 4. Februar 2026 griffen russische Streitkräfte die ostukrainische Metropole Charkiw und umliegende Gebiete mit Raketen an. Nach ersten Erkenntnissen gab es zwei direkte Treffer. Die Angriffe trafen private Wohnhäuser, insbesondere im Stadtteil Saltiwka. Die Großstadt nahe der russischen Grenge ist seit Kriegsbeginn immer wieder schweren Attacken ausgesetzt.
Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terekhov, teilte mit, dass Rettungs- und Fachdienste zu den Einschlagstellen entsandt wurden, um die Lage zu bewerten und notwendige Hilfe zu leisten.
„Informationen über mögliche Opfer werden derzeit noch geklärt“ – Ihor Terekhov.
Appell zur Wachsamkeit
Die Stadtverwaltung rief die Einwohner eindringlich dazu auf, Luftalarmsignale nicht zu ignorieren, um künftige Opfer bei ähnlichen Angriffen zu verhindern.
Der Vorfall unterstreicht die Fortdauer der Kriegshandlungen in der Ukraine, die weiterhin die Zivilbevölkerung und Infrastruktur treffen. Charkiw zählt zu den am stärksten betroffenen Städten und bleibt gefährdet. Umso wichtiger sind die schnelle Reaktion der örtlichen Dienste und die ständige Bereitschaft der Bewohner. Die wiederholten Aufrufe der Behörden zur Vorsicht bei Luftalarm zeigen die anhaltende Notwendigkeit, die Bevölkerung unter instabilen Bedingungen zu schützen.
Lesen Sie auch
- Schwerer Drohnenangriff auf Charkiw: Mehr als zehn Verletzte und Brand in Wohnhaus
- Vertrauensranking des Militärs: Wer laut KIIS-Umfrage bei Ukrainern ganz oben steht
- Umfrage des KIIS: Selenskyj führt bei Vertrauenswerten – Terechow und Fedorow auf den Plätzen zwei und drei
- Charkiw erneut unter Beschuss: Drei Verletzte nach Treffer in Wohnhochhaus
- Drohnenangriffe auf Charkiw und Odessa: 26 Einschläge – fünf Verletzte in der Nacht
- Schwere Angriffe auf Charkiw: Fünf Verletzte nach nächtlichem Beschuss

