Russischer Angriff auf Kramatorsk: Todesopfer und brennende Wohnhäuser.
Raketen treffen Wohnviertel
Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Angriff auf ein Wohngebiet in Kramatorsk am 8. Februar wurden mehrere Hochhäuser getroffen. In einem neunstöckigen Gebäude gerieten Wohnungen im dritten Stock in Brand. Nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzes kam ein Mann ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt.
Die Feuerwehr kämpfte gegen einen Brand auf einer Fläche von 250 Quadratmetern. Insgesamt 140 Menschen, darunter 30 Kinder, mussten evakuiert werden. Der Angriff war Teil einer Serie von Attacken: Allein an diesem Tag beschossen russische Truppen Ortschaften in der Region Donezk elfmal. Parallel dazu flog Russland in der Nacht zum 8. Februar einen massiven Drohnenangriff mit 101 Flugkörpern der Typen 'Schahid', 'Gerbera' und 'Italmas' gegen die Ukraine.
Einsatzkräfte im Dauereinsatz
Die Rettungsdienste arbeiten weiter an der Beseitigung der Angriffsfolgen und der Versorgung der Betroffenen.
Der Vorfall verdeutlicht die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung im Osten der Ukraine. Die regelmäßigen Beschüsse von Städten und Dörfern verschärfen die humanitäre Lage in der Region kontinuierlich und erfordern schnelle Hilfe. Die militärischen Reaktionen der Ukraine auf derartige Attacken deuten zudem auf eine weitere Intensivierung der Kampfhandlungen hin, die den Konflikt eskalieren lassen könnte.
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