Krankenhaus in Cherson beschossen: Zwei medizinische Angestellte verletzt.
Beschuss eines Krankenhauses in Cherson
Nach Angaben von Novyny.live: Am 16. Februar griffen russische Besatzungstruppen ein Krankenhaus in Cherson an. Bei dem Angriff wurden zwei Mitarbeiterinnen der medizinischen Einrichtung verletzt. Solche Attacken auf zivile Infrastruktur sind in der besetzten Region leider keine Seltenheit mehr und verschärfen die humanitäre Krise weiter.
Der Beschuss richtete erhebliche Schäden an: Die Fassade des Gebäudes, Behandlungsräume, Fenster sowie das Heizungs- und Wasserversorgungssystem wurden getroffen. Diese Zerstörungen beeinträchtigen die Arbeit der Klinik massiv, die ohnehin bereits unter extrem schwierigen Bedingungen arbeitet. Das medizinische Personal setzt sich unter diesen Umständen täglich großer Gefahr aus, um die notwendige Versorgung der Patienten aufrechtzuerhalten.
Schutz von Gesundheitseinrichtungen ist unerlässlich
Der Vorfall unterstreicht erneut die dringende Notwendigkeit, medizinische Einrichtungen in Konfliktgebieten zu schützen. Sie übernehmen eine lebenswichtige Funktion für die Zivilbevölkerung. Ärzte und Pflegekräfte erfüllen ihre Pflichten auch unter Lebensgefahr und versorgen diejenigen, die Hilfe am dringendsten benötigen.
Solche Vorfälle belegen die zunehmende Gewalt in Cherson und anderen Regionen. Sie machen ein internationales Eingreifen zum Schutz der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts dringender denn je. Im Krieg müssen Krankenhäuser unantastbar bleiben, um der leidenden Zivilbevölkerung weiterhin Zugang zu medizinischer Versorgung zu gewährleisten.
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