Tote und Verletzte bei Angriffen auf Charkiw und Umgebung – Kinder unter den Opfern.

Tote und Verletzte bei Angriffen auf Charkiw und Umgebung – Kinder unter den Opfern
Tote und Verletzte bei Angriffen auf Charkiw und Umgebung – Kinder unter den Opfern

Charkiw im Visier: Russische Angriffe fordern Opfer

Nach Angaben von Novyny.live: Am 29. Juni haben russische Streitkräfte Charkiw sowie 29 weitere Ortschaften in der Region unter Beschuss genommen. Vier Menschen kamen dabei ums Leben, darunter eine 23-jährige Frau. 24 Personen wurden verletzt, zwei von ihnen sind Kinder. Besonders schwer getroffen wurde die Stadt Charkiw selbst, wie Oleg Synjehubow berichtete.

In Charkiw erlitten zwölf Menschen Verletzungen. Die Angreifer setzten zwei Luftbomben des Typs UMPB-5 ein, die erhebliche Zerstörungen anrichteten. Beschädigt wurden eine Straßenbahn, ein Pkw sowie Wohn- und Geschäftsgebäude. Im Dorf Hubariwka starb eine 75-jährige Frau, in Horochowatka kamen zwei weitere Menschen ums Leben – ihre Identität wird noch geklärt.

Welle der Gewalt und humanitäre Notlage

Die Angriffe auf die Region Charkiw zogen sich über den gesamten Tag hin. Dabei kamen folgende Waffen zum Einsatz:

  • drei ‚Iskander-M‘-Raketen
  • neun gelenkte Luftbomben
  • sieben ‚Geran-2‘-Kampfdrohnen
  • fünf ‚Molnija‘-Drohnen
  • 43 Drohnen anderer Bauart

Dutzende zivile Infrastruktureinrichtungen wurden durch die Bombardierungen in Mitleidenschaft gezogen.

Bereits am 28. Juni hatte es einen weiteren Vorfall gegeben: Ein Pkw fuhr auf einen Sprengkörper auf, wodurch eine 56-jährige Frau ihren linken Fuß verlor. Diese Ereignisse verschärfen die ohnehin prekäre humanitäre Lage in der Region, in der die Bevölkerung massiv unter den Kriegsfolgen leidet. Der anhaltende Beschuss zwingt viele Menschen zur Flucht oder zum Ausharren in zerstörten Gebieten.

Diese Angriffe sind Teil der seit 2014 andauernden militärischen Aggression und belegen die unvermindert fortgesetzte Gewalt in der Ukraine. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen weiterhin mit Sorge und hofft auf eine friedliche Lösung des Konflikts.

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