Schwer verletzt nach Explosion: Ukrainischer Geschäftsmann und Familie in Monaco im Krankenhaus.
Ermittlungen nach mutmaßlichem Anschlag im Fürstentum
Nach Angaben von Novyny.live: Im Stadtstaat Monaco laufen die Untersuchungen zu einem schweren Vorfall, bei dem der ukrainische Unternehmer Wadym Jermolajew und seine Angehörigen teils lebensgefährliche Verletzungen erlitten haben. Die Tat ereignete sich am Abend des 29. Juni 2023 gegen 21 Uhr im Foyer eines Wohnhauses in der Rue Révérend Père Louis Frolla. Durch die Detonation wurden Jermolajew, seine Lebensgefährtin und ihr gemeinsamer Sohn schwer getroffen.
Der 50-jährige Jermolajew, der seit Dezember 2023 auf der ukrainischen Sanktionsliste steht, wurde nach der Explosion gemeinsam mit weiteren Verletzten in das französische Nizza geflogen. Auch seine beiden Eltern schweben in kritischem Zustand, während der Sohn als stabil gilt. Am Tatort fanden die Ermittler einen Rucksack mit einem Sprengsatz, der mit Schrauben und Schrot gefüllt war. Der Täter, der die Bombe zurückließ, flüchtete in Richtung der französischen Gemeinde Beausoleil.
Behörden im Großeinsatz und erste Reaktionen
Zur Fahndung nach dem Angreifer wurden 84 Sicherheitskräfte und 50 Feuerwehrleute mobilisiert. Der Staatsminister von Monaco erklärte, dass ein derartiger Vorfall in der Geschichte des Landes ohne Beispiel sei. Interessanterweise handelt es sich um den ersten dokumentierten Fall dieser Art im Fürstentum.
Christophe Mirmand, ein Vertreter der Strafverfolgungsbehörden, äußerte sich wie folgt: 'Es handelte sich höchstwahrscheinlich um einen Terrorakt.'
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Behörden setzen alles daran, den Verantwortlichen für diese Gewalttat zur Rechenschaft zu ziehen. Der Fall sorgt weit über die Grenzen Monacos hinaus für Aufsehen, da das Fürstentum bislang von solchen schweren Terrorakten verschont blieb. Jermolajew, der sowohl in Geschäftskreisen als auch in der Politik vernetzt ist, steht unter internationalen Sanktionen, was die Aufklärung zusätzlich erschweren könnte. Mit dem massiven Einsatz von Personal und Technik versuchen die Sicherheitskräfte nicht nur, den Täter zu fassen, sondern auch die verunsicherte Bevölkerung zu beruhigen.
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