Neue Angriffswelle im Süden der Ukraine: Odesa und Saporischschja unter Beschuss.
Energieinfrastruktur in der Region Odesa getroffen
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 10. Februar griffen russische Truppen erneut die Region Odesa an und zielten dabei auf die Energieversorgung. Ein Energieobjekt und ein Verwaltungsgebäude wurden beschädigt. Infolge der Attacken sind mehrere Ortschaften in drei Gemeinden ohne Strom. Kritische Infrastruktur musste auf Notstromaggregate umgestellt werden. Im Rajon Ismajil führte zudem ein lokaler Netzausfall zu weiteren Stromausfällen. Diese Angriffe auf lebenswichtige Versorgungseinrichtungen sind Teil einer systematischen Eskalation im Süden des Landes.
Bereits in der Nacht zum 9. Februar war die Stadt Odesa Ziel von Drohnenangriffen gewesen.
Massiver Beschuss der Region Saporischschja
Parallel dazu wurde die Region Saporischschja attackiert. Dabei wurden vier Zivilisten verletzt, darunter ein Kind. Die Besatzer feuerten nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung der Region Odesa, Oleg Kiper, 657 Schüsse auf 35 Ortschaften in der Oblast Saporischschja ab.
„Diese Beschüsse zeigen, dass die aktiven Kampfhandlungen im Süden der Ukraine, insbesondere in den Regionen Odesa und Saporischschja, andauern. Die Folgen für die Zivilbevölkerung sind schwerwiegend.“
Oleg Kiper
Die Schäden an der Energieinfrastruktur bei Odesa und die massiven Angriffe auf Saporischschja unterstreichen die prekäre humanitäre Lage der betroffenen Gemeinden. Der Schutz ziviler Einrichtungen und die Sicherung der Energieversorgung werden vor dem Hintergrund dieser anhaltenden Attacken zur immer dringlicheren Aufgabe.
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