Russischer Drohnenangriff auf Odessa fordert zivile Opfer.

Russischer Drohnenangriff auf Odessa fordert zivile Opfer
Russischer Drohnenangriff auf Odessa fordert zivile Opfer

Massiver Angriff auf die Hafenstadt

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 13. Februar 2023 wurde die Region Odessa Ziel eines massiven russischen Angriffs. Bei diesem Vorfall kam ein 20-jähriger Mann ums Leben. Sechs weitere Personen im Alter von 31, 32, 37, 38, 49 und 53 Jahren wurden verletzt. Für den Angriff wurden Kampfdrohnen eingesetzt, die gezielt zivile Infrastruktur ins Visier nahmen. Solche Attacken auf Wohngebiete sind ein wiederkehrendes Merkmal des Krieges in der Ukraine.

Zerstörung und rechtliche Schritte

Der Angriff richtete erheblichen Schaden an: Zwei 24-stöckige Wohnhäuser, ein Autohaus sowie Lagerhallen wurden getroffen. Fast 30 Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Zerstörung ziviler Objekte löste unter den Augenzeugen große Bestürzung aus. Ein Anwohner namens Mikhail schilderte seine Eindrücke:

„Sie flogen heran und surrten, dann begannen die Einschläge. Erst dort, dann hier. Wenn es direkt über einem einschlägt, wird die Angst ganz real.“

Die Staatsanwaltschaft der Region Odessa hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines Kriegsverbrechens nach Artikel 438, Absatz 2 des Strafgesetzbuches der Ukraine eingeleitet. Die örtlichen Behörden bewerten weiterhin die Schäden und leisten den Betroffenen Hilfe. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung in ukrainischen Städten und die Notwendigkeit verstärkter Schutzmaßnahmen. Die gezielten Angriffe auf nicht-militärische Ziele verstärken den Druck auf die Bevölkerung im ganzen Land.


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