Massiver Drohnenangriff auf Odessa fordert Todesopfer und zahlreiche Verletzte.
Folgen und Reaktionen auf den Angriff
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 10. Oktober 2023 wurde Odessa von russischen Angreifern mit einem massiven Drohnenangriff überzogen. Unter den Trümmern wurde eine Leiche geborgen. Die Zahl der Verletzten durch den Angriff stieg auf 23 Personen, darunter auch Kinder. Für den Angriff auf die Region setzte der Feind über 50 'Shahed'-Drohnen ein. An mehr als zehn Objekten in Odessa wurden Zerstörungen registriert.
Bei den Rettungsarbeiten konnten die Feuerwehrleute 14 Menschen, darunter drei Kinder, aus der Gefahrenzone bringen. Es wird jedoch befürchtet, dass sich noch drei Personen unter den Trümmern befinden könnten. Von den 23 Verletzten wurden bisher neun ins Krankenhaus eingeliefert, darunter zwei Kinder und eine Frau in der 39. Schwangerschaftswoche. Eine Person schwebt in lebensgefährlichem Zustand, acht weitere sind mittelschwer verletzt.
Angespannte Lage in der Hafenstadt
Die Situation in Odessa bleibt angespannt. Wie die Psychologin des Katastrophenschutzes, Valeriya Shtembulyak, erklärt, leiden die Menschen unter großem Stress, weil sie keine Informationen über ihre Angehörigen erhalten, die möglicherweise noch unter den Trümmern liegen.
„Die Menschen leiden unter Stress durch den Mangel an Informationen über ihre Angehörigen“ - Valeriya Shtembulyak, Psychologin des Katastrophenschutzes (DSNS).
Jewgenij Michailowitsch, der Vater einer Bewohnerin eines der beschädigten Häuser, äußerte seine Besorgnis, da er seit dem Angriff keine Nachricht von seiner Tochter erhalten hat.
Das Ausmaß des Angriffs verdeutlicht die ernste Bedrohungslage, der die Stadt ausgesetzt ist. Die Behörden und Rettungskräfte arbeiten weiter daran, die genaue Zahl der Betroffenen zu ermitteln und notwendige Hilfe zu leisten. Solche Angriffe auf zivile Infrastruktur sind ein charakteristisches Merkmal dieses Krieges.
- 14 Personen gerettet
- 9 Personen hospitalisiert
- 2 Kinder unter den Verletzten
- Schwangere Frau in der 39. Woche
- Eine Person in lebensgefährlichem Zustand
- Acht Personen mittelschwer verletzt
Dieser Angriff ist Teil des anhaltenden Krieges in der Ukraine, bei dem Zivilisten immer wieder Opfer militärischer Handlungen werden. Solche Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit internationaler Unterstützung und Aufmerksamkeit für die humanitäre Lage in den von der Aggression betroffenen Regionen. Die Behörden in Odessa und die Rettungsdienste setzen ihre Anstrengungen fort, um den Betroffenen und ihren Familien zu helfen – eine schnelle Reaktion in Krisensituationen ist dabei von entscheidender Bedeutung.
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