Massiver Drohnenangriff in der Nacht: Ukraine meldet 293 feindliche Flugobjekte und eine Rakete.

Massiver Drohnenangriff in der Nacht: Ukraine meldet 293 feindliche Flugobjekte und eine Rakete
Massiver Drohnenangriff in der Nacht: Ukraine meldet 293 feindliche Flugobjekte und eine Rakete

Nächtlicher Großangriff: Russland setzt am 4. Juni 293 Drohnen und eine ballistische Rakete ein

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 4. Juni griff Russland die Ukraine mit einer massiven Welle von Kampfdrohnen und einer ballistischen Rakete an. Die ukrainische Luftwaffe registrierte insgesamt 293 Drohnen unterschiedlicher Bauart sowie eine Rakete vom Typ Iskander-M. Die Angriffe erfolgten von mehreren Startpunkten aus, darunter die russischen Städte Kursk, Brjansk und Millerowo, der Ort Primorsko-Achtarsk sowie das Kap Tschauda auf der Krim.

Bis 8:00 Uhr morgens gelang es den ukrainischen Streitkräften, 264 der feindlichen Drohnen entweder zu zerstören oder durch elektronische Gegenmaßnahmen unschädlich zu machen. Allerdings durchbrachen 24 Drohnen die Abwehr und trafen elf verschiedene Ziele. Zudem schlug die ballistische Rakete ein, was auf ernste Folgen des Angriffs hindeutet.

Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich daraufhin scharf kritisch über die Arbeit jener Beamten, die für die rechtliche Begleitung und Vertragsvorbereitung der Patriot-Raketensysteme zuständig waren. Er betonte die Dringlichkeit einer effektiven Verteidigungsstrategie angesichts der anhaltenden Bedrohung. Kiew strebt nicht nur die Deckung des eigenen Schutzbedarfs an, sondern will die Produktion dieser Systeme auch nutzen, um die Sicherheit in ganz Europa deutlich zu stärken.

Verschärfung der Kampfhandlungen

Der Angriff vom 4. Juni stellt eine weitere Eskalation des anhaltenden bewaffneten Konflikts dar und unterstreicht die Notwendigkeit, die Verteidigungsfähigkeit des Landes weiter auszubauen. Die ukrainische Armee konnte zwar einen Großteil der Drohnen abfangen, doch die erfolgreichen Treffer auf Objekte zeigen die erheblichen Herausforderungen, vor denen das Land steht. Selenskyjs Reaktion auf die mangelhafte Vorbereitung des Patriot-Vertrags macht deutlich, wie entscheidend die Modernisierung der Streitkräfte mit modernen Abwehrsystemen im Kampf gegen die russische Bedrohung ist.


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