Russland setzt Hyperschallrakete «Zirkon» ein: Was die neue Waffe bedeutet.

Russland setzt Hyperschallrakete «Zirkon» ein: Was die neue Waffe bedeutet
Russland setzt Hyperschallrakete «Zirkon» ein: Was die neue Waffe bedeutet

Großangriff mit modernsten Waffen

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum Montag, dem 16. Februar, griff Russland die Ukraine mit einem massiven Waffenmix an. Zum Einsatz kamen neben 62 Drohnen, einer ballistischen «Iskander-M»-Rakete und einer gelenkten Luft-Boden-Rakete vom Typ Ch-31P auch vier seegestützte «Zirkon»-Marschflugkörper. Die Angriffswelle löste Luftalarm in Kiew und den meisten Regionen des Landes aus. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Umspannwerk des Kernkraftwerks Riwne das wahrscheinlichste Ziel gewesen sein.

Während des Angriffs konnten zwei der «Zirkon»-Raketen abgefangen oder gestört werden. Diese Hyperschallwaffe wurde vom Konstruktionsbüro Maschinostrojenije für die russische Marine entwickelt. Die «Zirkon» erreicht Geschwindigkeiten zwischen Mach 6 und Mach 8 und hat eine Reichweite von 500 bis 750 Kilometern. Ihre extreme Geschwindigkeit macht die Abwehr für bestehende Systeme äußerst schwierig.

Eine neue Dimension der Bedrohung

Die genauen Flugziele der «Zirkon»-Raketen sind zwar unklar, doch ihre technischen Daten und ihr Einsatz zeigen eine neue Eskalationsstufe auf. Russland setzt zunehmend moderne Hochtechnologie-Waffen ein, die die Sicherheit der Ukraine und ihre kritische Infrastruktur massiv gefährden.

Dieser Angriff ist Teil der seit 2014 andauernden russischen Aggression gegen die Ukraine. Der Einsatz von Waffen wie der «Zirkon» unterstreicht die Verkomplizierung der Lage an der Front und die steigenden Risiken für die Zivilbevölkerung. Die mögliche Zielwahl – ein Umspannwerk eines Atomkraftwerks – verdeutlicht die akute Gefahr für die Energieversorgungssicherheit des Landes. Der Schutz kritischer Infrastruktur vor solchen Angriffen bleibt eine dauerhafte, immense Herausforderung.


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