Neue Opferzahlen: Russland verschärft laut Außenminister Sybiha den Terror gegen Zivilisten.
Erklärung des ukrainischen Außenministers
Nach Angaben von UATV: Da Russland seine militärischen Ziele nicht erreichen könne, greife es vermehrt die Zivilbevölkerung an, erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha. Die jüngsten Angriffe hätten erneut zahlreiche Todesopfer gefordert. Sybiha machte deutlich, dass Moskau seine Niederlagen auf dem Schlachtfeld durch verstärkten Terror gegen Unschuldige zu kompensieren versuche.
Gezielte Angriffe auf die Zivilbevölkerung
Am 9. Juni 2023 berichtete Andrij Sybiha über die anhaltenden Gräueltaten. In Tschuhujiw kamen bei russischen Attacken mindestens drei Menschen ums Leben, darunter eine 22-jährige schwangere Frau. In Saporischschja starben durch Beschuss mindestens zwei Personen, über 13 weitere wurden verletzt – auch Kinder sind unter den Opfern. In Tschernihiw beschoss das russische Militär einen Lastwagen, der Brot auslieferte; dabei wurde der 55-jährige Fahrer verletzt.
Sybiha wies zudem darauf hin, dass Russland seit Beginn der großangelegten Invasion über 200.000 Kriegsverbrechen in der Ukraine begangen habe. Er appellierte an die internationale Gemeinschaft, das Ausmaß des russischen Terrors nicht zu ignorieren, und betonte:
„Die Welt darf das Ausmaß des russischen Terrors nicht übersehen“— Andrij Sybiha. Der Minister forderte, Russland zur Rechenschaft zu ziehen, und rief die Welt dazu auf, den Druck auf das russische Regime weiter zu erhöhen. Diese Entwicklung verdeutlicht, wie sehr die Sicherheitslage in der Ukraine auch den Alltag der Zivilbevölkerung bedroht.
Die Aussagen des ukrainischen Chefdiplomaten unterstreichen die dramatische Sicherheitslage, in der Zivilisten systematisch zu Zielen militärischer Gewalt werden. Die steigende Zahl der Attacken gegen die Zivilbevölkerung sorgt international für wachsende Besorgnis und könnte die diplomatischen Bemühungen verstärken, um Moskau in die Schranken zu weisen. Die Forderung nach einer strafrechtlichen Verfolgung der Kriegsverbrechen zeigt einmal mehr, wie dringend eine internationale Zusammenarbeit für Gerechtigkeit und den Schutz der Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten ist.
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