Putin plant angeblich Herbst-Mobilisierung: Mehr als eine halbe Million Russen sollen einrücken.
Mobilmachung in Russland: Mögliche Konsequenzen
Nach Angaben von UATV: Der Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation beim ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat, Andrij Kowalenko, hat Hinweise auf eine bevorstehende neue Mobilisierungswelle in Russland für den Herbst 2023 gegeben. Seinen Angaben zufolge könnten dann über 500.000 Menschen eingezogen werden. Kowalenko sieht darin ein klares Signal, dass Kremlchef Wladimir Putin den Krieg fortsetzen will.
Experteneinschätzung
Der ukrainische Armeegeneral und frühere Chef des Auslandsgeheimdienstes (2005–2010), Mykola Malomusch, bewertet die geplante Einberufung von einer halben Million Soldaten skeptisch. Selbst mit dieser hohen Zahl an Rekruten werde der Kreml keinen strategischen Vorteil erlangen, so Malomusch. Das zeige: Trotz massiver personeller Ressourcen bleibt der erwartete Erfolg aus. Die Lage an der Front bleibe daher angespannt, und die Einschätzungen der Fachleute lassen für die weitere Entwicklung nichts Gutes ahnen.
Die Mobilisierung in Russland könnte ein Versuch des Kremls sein, eigene Verluste auszugleichen und die militärische Präsenz an der Front aufrechtzuerhalten.
Mykola Malomusch
Gleichzeitig unterstreichen die Expertenbewertungen zur Wirksamkeit solcher Maßnahmen die schwierige Situation auf dem Schlachtfeld, wo die schiere Truppenstärke nicht zwangsläufig den Sieg bringt. Diese Entwicklungen könnten die weitere Dynamik des Konflikts und die künftigen Strategien beider Seiten maßgeblich beeinflussen.
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