Ehemaliger US-Botschafter: Ein echter Frieden mit Russland ist noch Monate unmöglich.
Nach Angaben von ТСН: Der ehemalige Botschafter der Vereinigten Staaten in der Ukraine, John Herbst, äußerte Zweifel an der Möglichkeit, in den nächsten Monaten eine "echte" Friedensvereinbarung zu erreichen. Trotz einiger positiver Nachrichten über Fortschritte bei den Verhandlungen gibt es Besorgnis über die Situation.
Herbsts Kommentare zur Friedensvereinbarung
Herbst erklärte, dass die Hauptursache für das Fehlen eines schnellen Vertragsabschlusses die Position Moskaus sei. Er kommentierte auch den neuen, überarbeiteten Plan zur Friedensvereinbarung, der aus 19 Punkten bestehen soll. Der ehemalige Botschafter stellte fest, dass dieses Dokument die "meisten wirklich skandalösen Punkte" ausgeschlossen hat, die die Sicherheit der Ukraine bedrohten und im vorherigen US-Plan, der 28 Punkte umfasste, enthalten waren. Er charakterisierte den vorherigen Entwurf der Vereinbarung als "ernsthaft unvollkommen".
Prognose zur Vereinbarung
Herbst äußerte auch seine Meinung über die aktuellen Ereignisse und bemerkte, dass die Nachrichten über die wahrscheinliche Zustimmung der Ukraine zu einem neuen Vorschlag in Wirklichkeit nur eine Wiederholung der Ergebnisse eines Treffens sind, das nach der jüngsten Genfer Konferenz bekannt wurde.
„Ich denke nicht, dass wir in den nächsten Monaten eine echte Friedensvereinbarung sehen werden, denn Russland will keine echte Friedensvereinbarung, Russland will die Kapitulation der Ukraine“, fasste er zusammen.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Caroline Levitt, teilte ebenfalls Details zur Abstimmung des Plans für die Ukraine mit. Der Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Rustem Umerov, berichtete über "produktive und konstruktive Treffen", die in Genf zwischen den ukrainischen und amerikanischen Delegationen stattfanden.
Die Situation rund um die Friedensverhandlungen bleibt kompliziert, und wie aus Herbsts Kommentaren hervorgeht, werden in naher Zukunft keine bedeutenden Fortschritte erwartet. Der Dialog muss unbedingt fortgesetzt werden, doch reale Schritte in Richtung Frieden erscheinen derzeit fern.
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