Russland könnte Olympische Spiele gemeinsam mit Partnerland ausrichten.
Olympiasiegerin Schurova äußert sich zu möglichen Gastgeberplänen
Nach Angaben von Novyny.live: Die ehemalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin und derzeitige russische Duma-Abgeordnete Swetlana Schurova hat die Idee eines gemeinsamen Austragungslandes für Olympische Spiele ins Spiel gebracht. Ihrer Ansicht nach könnte Russland die Infrastruktur für ein solches Großereignis 'theoretisch schon morgen' bereitstellen. Als mögliche Austragungsorte innerhalb Russlands nannte sie konkret:
- Moskau
- Kasan
- Sotschi
- Sankt Petersburg
In einem hypothetischen Szenario schlug Schurova sogar eine Kooperation mit Finnland vor, bei der Wettkampfstätten sowohl in Sankt Petersburg als auch in Helsinki genutzt werden könnten. Eine Realisierung solcher Pläne sei jedoch frühestens für das Jahr 2038 denkbar.
'Heutzutage ist es für ein einzelnes Land tatsächlich eine enorme Herausforderung, Olympische Spiele allein zu stemmen. Daher erscheint die Idee einer gemeinsamen Austragung logisch und reizvoll.' - Swetlana Schurova
Geteilte Spiele als Weg aus der sportpolitischen Isolation?
Die nächsten Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar 2026 in Italien statt.
Die Äußerungen Schurovas werden vor dem Hintergrund der internationalen Sport-Sanktionen gegen Russland gesehen. Ein gemeinsames Ausrichten der Spiele mit einem Partnerland wird von einigen Beobachtern als möglicher Kompromiss diskutiert, um ausländische Investitionen zu ermöglichen und das internationale Image zu verbessern. Die Umsetzung wäre jedoch ein langwieriger Prozess, der umfangreiche Verhandlungen zwischen Regierungen und Sportverbänden erfordern würde.
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