Moskau treibt die Eskalation in Saporischschja voran: Gezielte Angriffe auf die Zivilbevölkerung.
Angriffe auf Ortschaften in der Region Saporischschja
Nach Angaben von UATV: Die militärische Lage in der ukrainischen Oblast Saporischschja bleibt äußerst angespannt. Russische Einheiten führen weiterhin Attacken auf strategisch wichtige Siedlungen durch. Betroffen sind unter anderem:
- Huljajpole
- Salisnytschne
- Olenokostjantyniwka
- Warwariwka
- Selenyj
- Swjatopetriwka
- Myrne
Besonders intensiv sind die Gefechte im Raum Huljajpole. Militärbeobachter berichten von massiven Luftschlägen auf folgende Orte:
- Werchnja Tersa
- Wosdwyschiwka
- Babaschi
- Danyliwka
- Huljajpoler Gebiet
- Dolynka
Vorstoßversuche des Gegners und Abwehr der ukrainischen Streitkräfte
Im Abschnitt Oleksandriwka unternimmt der Feind Angriffe bei Stepowe, Nowohryhoriwka, Krasnohirka und Sohlasija. Die ukrainischen Verteidiger konnten dabei russisches Gerät im Gebiet Huljajpole zerstören. Zur Verstärkung wurde die 40. eigenständige Marineinfanteriebrigade der russischen Pazifikflotte in den Raum Huljajpole verlegt. Dies zeigt, wie sehr Moskau dort Druck aufbauen will.
Die ukrainischen Sicherheitskräfte leisten weiterhin erbitterten Widerstand. Berichten zufolge gelang es ihnen, neun Ortschaften an der Grenze zwischen den Oblasten Donezk, Saporischschja und Dnipropetrowsk zurückzuerobern. Ein ukrainischer Einheitskommandeur namens Wladyslaw Woloschin erklärte:
„Der Gegner versucht, unsere Stellungen zu stürmen, um in die Tiefe unserer Verteidigung vorzudringen“ – Wladyslaw Woloschin.
Diese Entwicklung verdeutlicht die extreme Härte der Kämpfe in der Region. Die russische Taktik zielt offenbar darauf ab, eine humanitäre Notlage zu schaffen und die Bevölkerung zur Flucht zu zwingen. Die Lage in der Oblast Saporischschja bleibt kritisch, mit zunehmenden Gefechten auf beiden Seiten. Die ukrainischen Einheiten beweisen weiterhin Durchhaltevermögen und Entschlossenheit bei der Verteidigung ihres Territoriums. Die humanitäre Dimension des Konflikts ist nicht zu unterschätzen, denn die anhaltenden Kampfhandlungen könnten zu großem Leid unter der Zivilbevölkerung und verstärkten Migrationsbewegungen führen.
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