Russischer Angriff auf Druzhkivka fordert Todesopfer und Verletzte.
Angriff auf Druzhkivka und Lage in Kharkiv
Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Artilleriebeschuss der Stadt Druzhkivka in der Region Donezk am 25. Januar 2023 kam eine 78-jährige Frau ums Leben. Drei weitere Personen, 47, 60 und 66 Jahre alt, wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft der Region Donezk bestätigte, dass die Opfer, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs im Freien aufhielten, Splitterverletzungen, eine Minenexplosionsverletzung sowie eine traumatische Amputation des Fußes erlitten. Alle Verletzten erhielten medizinische Versorgung. Solche Angriffe auf Zivilisten sind ein wiederkehrendes Merkmal des Krieges in der Ostukraine.
Parallel dazu meldete die Stadt Kharkiv eine Serie von Explosionen. Ein Drohnenangriff traf im Stadtteil Salitivka ein zwölfstöckiges Wohnhaus. Eine Rentnerin wurde dabei durch Glassplitter verletzt. Laut Bürgermeister Ihor Terekhov wurden in dem Gebäude zahlreiche Fenster zerstört. Die Stadtwerke arbeiten daran, die Gebäudehülle abzudichten, um den Wärmeverlust in den Wohnungen zu stoppen.
Eskalation in der Region Donezk
Die Gewalt in der Region Donezk hat ein alarmierendes Ausmaß angenommen. Allein am Vortag dieses Vorfalls wurden 1646 Einschläge registriert. Unter den Opfern der vergangenen 24 Stunden befanden sich auch zwei verletzte Kinder. Die humanitäre Lage für die Zivilbevölkerung in der umkämpften Region bleibt extrem angespannt.
Diese Vorfälle unterstreichen die anhaltende Intensität der Kämpfe, bei der zivile Infrastruktur und die Bevölkerung ungeschützt im Fadenkreuz stehen. Die hohe Zahl der Einschläge und die regelmäßigen Opfer unter Zivilisten zeigen, wie dringend der Schutz der Bevölkerung und die Versorgung der Verwundeten bleiben. Die fortgesetzten Angriffe werfen grundlegende Fragen zum Völkerrecht und zum Schutz von Nichtkombattanten in diesem Konflikt auf.
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