Zivilisten in Charkiw getroffen: Russische Angriffe fordern Kinderopfer.

Zivilisten in Charkiw getroffen: Russische Angriffe fordern Kinderopfer
Zivilisten in Charkiw getroffen: Russische Angriffe fordern Kinderopfer

Angriffe auf Stadt und Region Charkiw

Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem erneuten Angriff russischer Streitkräfte auf die Stadt Charkiw sowie fünf weitere Gebiete der Region wurden am 27. und 28. Februar 2023 Zivilisten verletzt, darunter auch Kinder. Die Angriffe trafen neben der Großstadt auch Ortschaften in den Rajons Charkiw, Isjum, Kupjansk, Bohoduchiw und Tschuhujiw und forderten zahlreiche Opfer unter der Zivilbevölkerung. Die Angriffe reihen sich ein in eine Serie von Attacken auf die ostukrainische Region, die seit Kriegsbeginn im Fokus steht.

In dem Dorf Werchnja Rohanka wurden fünf Personen verletzt, unter ihnen ein vierjähriger Junge und ein neunjähriges Mädchen. Bei einem Angriff mit einer FPV-Drohne in Welyki Chutory erlitt zudem ein 54-jähriger Mann Verletzungen. Weitere Schäden wurden aus folgenden Orten gemeldet:

  • Solotschiw
  • Schewtschenkowe
  • Holubiwka
  • Bilyj Kolodjas
  • Saritschne
  • Isjum
  • Oskil

Landwirtschaftsbetrieb beschädigt und Strafverfahren eingeleitet

In Schestakowe richteten Drohnenangriffe Schäden auf einem Agrarbetrieb an, bei dem ein Kuhstall und ein Milchviehblock getroffen wurden. Acht Rinder wurden dabei verletzt. Die Polizei leitete 18 Strafverfahren wegen Kriegsverbrechen ein. Seit Beginn der großangelegten Invasion sind in der Region Charkiw insgesamt über 28.000 solcher Kriegsverbrechen registriert worden. Diese Zahlen verdeutlichen die schwerwiegenden Folgen der Aggression für das Leben der Zivilbevölkerung.

Diese Angriffe zeigen, dass die Gewalt in der Region unvermindert anhält und die Zivilbevölkerung täglich der Gefahr ausgesetzt ist.

Die steigende Zahl von Kriegsverbrechen und Infrastrukturschäden unterstreicht das Ausmaß der humanitären Krise, die durch den Angriffskrieg verursacht wurde. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die internationale Gemeinschaft auf diese Vorfälle reagiert und Unterstützung für die betroffenen Gebiete sicherstellt.


Lesen Sie auch

Werbung