Artillerieangriff auf Cherson: Sieben Zivilisten verletzt – darunter zwei Seniorinnen.
Folgen für die Zivilbevölkerung nach Beschuss von Cherson
Nach Angaben von Novyny.live: Am 8. Februar 2023 beschossen russische Truppen die Stadt Cherson mit Raketenwerfern. Sieben Menschen wurden dabei verletzt. Unter den Opfern befinden sich zwei ältere Frauen, was die besondere Gefährdung von Zivilisten in Kampfgebieten deutlich macht. Derartige Angriffe auf bewohnte Gebiete verletzen das humanitäre Völkerrecht.
Drei der Verletzten mussten stationär ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ihre Verletzungen sind schwerwiegend:
- Eine 68-jährige Frau erlitt eine Explosionsverletzung und Verbrennungen.
- Eine 86-jährige Frau wurde mit einer Gehirnerschütterung, einer Explosions- und einer geschlossenen Schädel-Hirn-Verletzung sowie einer Splitterverletzung am rechten Oberschenkel eingeliefert.
- Eine 44-jährige Frau zog sich ebenfalls eine Explosionsverletzung zu.
Bei den Rettungsarbeiten bargen Einsatzkräfte zwei weitere Frauen: Eine wurde aus den Trümmern eines Privathauses befreit, eine andere aus ihrer beschädigten Wohnung. Die medizinische Versorgung und Untersuchung aller Opfer dauert an. Dieser Vorfall zeigt erneut die tödlichen Risiken, denen insbesondere ältere Menschen in diesem Krieg ausgesetzt sind.
Eskalation der Angriffe
Bereits am Vortag, dem 7. Februar 2023, hatte die russische Armee die Region Saporischschja angegriffen. Diese Serie von Attacken unterstreicht die anhaltende militärische Aggression in der Südukraine.
Solche Vorfälle verdeutlichen die schwerwiegenden humanitären Folgen des Krieges für die ukrainische Zivilbevölkerung. Die gezielten oder wahllosen Angriffe auf Wohngebiete verschärfen die humanitäre Krise im Land kontinuierlich und führen zu weiteren Opfern unter den Schutzbedürftigsten. Die internationale Gemeinschaft beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge.
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