Verlegung von „Bastion“-Systemen: Bereitet Russland einen Angriff mit „Zirkon“-Raketen vor?.

Verlegung von „Bastion“-Systemen: Bereitet Russland einen Angriff mit „Zirkon“-Raketen vor?
Verlegung von „Bastion“-Systemen: Bereitet Russland einen Angriff mit „Zirkon“-Raketen vor?

Militärexperte analysiert Verlegung russischer Raketensysteme

Nach Angaben von Espreso.tv: Der Luftfahrtexperte Bogdan Dolinze hat sich zur Verlegung russischer „Bastion“-Komplexe und dem möglichen Einsatz von „Zirkon“-Seezielflugkörpern geäußert. Anfang Mai 2023 verlegte die Russische Föderation etwa vier dieser Systeme. Diese Bewegung deutet auf eine Intensivierung der Kampfhandlungen und eine möglicherweise erhöhte Bedrohung durch die russischen Streitkräfte hin.

Einschätzung der russischen Militärkapazitäten

Experten zufolge könnte Russland über einen Bestand von bis zu 200 Seezielflugkörpern verfügen. Die russische Rüstungsindustrie besitzt beachtliche Produktionskapazitäten: Sie kann monatlich rund 50 ballistische Raketen verschiedener Typen herstellen. Hinzu kommen mindestens 70 Marschflugkörper unterschiedlicher Bauart pro Monat. Insgesamt ist Russland in der Lage, jeden Monat zwischen 120 und 140 Raketen verschiedener Klassen zu produzieren.

Bogdan Dolinze wies darauf hin, dass

„der Gegner einen Teil seiner Angriffsmittel dennoch nicht einsetzt, sondern als eine Art strategische Reserve zurückhält“
. Dies könnte bedeuten, dass die russischen Streitkräfte versuchen, einen Teil ihrer Fähigkeiten für künftige strategische Aktionen zu bewahren. Dolinze merkte zudem an, dass
„sich die Russen einen massiven Angriff, ohne ihre strategischen Reserven zu erschöpfen, etwa einmal im Monat leisten können“
. Dies weist auf begrenzte Möglichkeiten für groß angelegte Militäroperationen hin, ohne die eigenen Ressourcen vollständig zu verbrauchen.

Die Situation rund um die Verlegung der Komplexe und die Raketenproduktion in Russland bleibt angespannt. Die weitere Entwicklung könnte die regionale Sicherheit maßgeblich beeinflussen. Angesichts der Verschärfung des Konflikts ist es wichtig, die Dynamik der Kampfhandlungen und die potenziellen Waffenbestände zu beobachten, da sie Aufschluss über die Absichten Russlands in der Region geben könnten. Aufgrund des enormen Raketenproduktionsvolumens ist davon auszugehen, dass Russland seine militärische Schlagkraft auf hohem Niveau halten will, was die Spannungen mit den Nachbarländern weiter erhöhen könnte.


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