ISW-Prognose: Ab 2026 drohen Russland massive Engpässe.

ISW-Prognose: Ab 2026 drohen Russland massive Engpässe
ISW-Prognose: Ab 2026 drohen Russland massive Engpässe

Militärische und wirtschaftliche Schwachstellen Russlands

Nach Angaben von TSN.ua: Ein aktueller Bericht des Institute for the Study of War (ISW) beleuchtet die wachsenden militärischen und wirtschaftlichen Belastungen Russlands durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass sich die Lage für das Land in den Jahren 2026 und 2027 deutlich verschärfen könnte. Dies wirft grundlegende Fragen zur langfristigen Tragfähigkeit der russischen Kriegsstrategie und zur wirtschaftlichen Resilienz auf.

Präsident Wladimir Putin hält trotz der bereits vierjährigen Kriegsdauer an seinem Ziel der weiteren Gebietseroberung fest. Der Konflikt hinterlässt jedoch zunehmend Spuren in der russischen Volkswirtschaft. Ein deutliches Indiz dafür ist der Preisverfall der russischen Ölsorte Urals, die im Januar auf nur noch 37,50 US-Dollar pro Barrel fiel. Dieser Wertverlust unterstreicht die wirtschaftlichen Verwerfungen, die mit der Fortführung der Kriegshandlungen einhergehen.

Kritische Phase ab 2026 erwartet

Das ISW prognostiziert seit längerem, dass Russland ab 2026 mit erheblich gravierenderen wirtschaftlichen und militärischen Problemen konfrontiert sein wird. Diese Entwicklung könnte den weiteren Verlauf des Ukraine-Krieges maßgeblich beeinflussen und auch innenpolitische Folgen in Russland haben. Die Wechselwirkung zwischen wirtschaftlicher Schrumpfung und militärischer Schlagkraft wird dann entscheidend dafür sein, über welche Ressourcen der Kreml noch verfügt.

Der Bericht des ISW betont, wie wichtig die Beobachtung russischer Wirtschaftsdaten und militärischer Ressourcen ist, da sie als Schlüsselindikatoren für die künftigen Handlungen des Kremls in der Ukraine gelten.

Die vorhergesagten Engpässe ab der Mitte des Jahrzehnts bergen somit nicht nur Risiken für den Kriegsverlag, sondern könnten auch die innenpolitische Stabilität Russlands erschüttern. Dies hätte wiederum erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheitsarchitektur in der gesamten Region.


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