Die Steuerbehörde Russlands hat Druck auf die Unternehmen erhöht: Die Nachforderungssummen erreichten einen Rekord.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Föderale Steuerbehörde Russlands hat ihre Maßnahmen erheblich verschärft. Die Außendienstprüfungen der Unternehmen haben aufgrund eines erheblichen Finanzierungsengpasses im Staatshaushalt zugenommen.
Die Effizienz der Steuerprüfungen ist erheblich gestiegen. Wie die Moscow Times berichtet, ist in Moskau der Anteil der Außendienstprüfungen, die ohne Steuernachforderungen endeten, von 6,75 % auf 2,56 % im Jahr 2025 gefallen.
In der Phase der Vorprüfungsverfahren identifizieren die Beamten der Steuerbehörde mögliche Verstöße und bieten den Unternehmen an, freiwillig zusätzliche Steuern zu zahlen. Im Falle einer Ablehnung wird eine Prüfung eingeleitet, die zu Nachforderungen führt.
Die Steuerbehörde untersucht sorgfältig die Details im Unternehmen und andere Strategien, die die Steuerlast verringern könnten. Die meisten Verstöße werden vor Beginn der Prüfungen festgestellt, wenn das Unternehmen in die Risikogruppe fällt.
So haben in den letzten 7 Jahren in Moskau und Sankt Petersburg die Nachforderungssummen Rekordwerte von 120,68 Millionen und 248,79 Millionen Rubel erreicht.
Die Föderale Steuerbehörde Russlands hat die Kontrolle über die Unternehmen verstärkt, indem sie die Anzahl der Außendienstprüfungen erhöht und die Methoden zur Aufdeckung von Verstößen verbessert hat. Der neue Ansatz der Prüfer bei den Vorprüfungsmaßnahmen ermöglicht es, mögliche Abweichungen von der Steuergesetzgebung bereits vor Beginn der Prüfung zu erkennen, was die Effektivität der Unternehmensüberwachung erhöht und Steuerumgehungen verhindert.
Diese Änderungen zeugen von der ernsten Aufmerksamkeit der Steuerbehörden für die finanzielle Disziplin russischer Unternehmen. Die Erhöhung der Anzahl der Prüfungen zusammen mit dem Anstieg der Nachforderungsvolumina kann erheblichen Einfluss auf das Geschäftsumfeld und die finanzielle Stabilität der Unternehmen in den Regionen haben.
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