Die Besatzer legalisieren die Zwangsmobilisierung in Melitopol: Wen werden sie zuerst einberufen?.
Die Legalisierung der Zwangsmobilisierung in der besetzten Stadt Melitopol
Nach Angaben von inkorr.com: In Melitopol, einem besetzten Gebiet, plant man die Legalisierung der Zwangsmobilisierung der Einwohner. Ein in Russland verabschiedetes Gesetz erlaubt es, das ganze Jahr über zur Armee einzuberufen. Das bedeutet, dass selbst die Bewohner der besetzten Gebiete zum Dienst einberufen werden können, trotz der Versprechungen, 'die Einheimischen zu befreien'.
Nach den neuen Regeln kann jeder Einwohner von Melitopol oder den umliegenden Dörfern einen Einberufungsbescheid erhalten und ist verpflichtet, innerhalb von 30 Tagen zum 'Militärkommissariat' zu erscheinen. Die 'Militärkommissariate' erstellen bereits Listen von Männern im Alter von 18 bis 50 Jahren, die als 'diensttauglich' gelten. Außerdem hat der Eingang zu Wohnungen begonnen, um den Wohnsitz zu überprüfen; dabei werden Kommunalbedienstete, Sicherheitskräfte und Bauarbeiter eingebunden.
Einheimische berichten, dass 'Freiwillige' unter Druck stehen: Sie treten entweder im Rahmen eines Vertrages in den Dienst ein oder riskieren, ihre Arbeitsplätze zu verlieren.
Das Zentrum für nationale Widerstand weist darauf hin, dass solche Maßnahmen ein Verstoß gegen das Völkerrecht und die IV. Genfer Konvention darstellen, die die Zwangseinberufung der Bevölkerung in besetzten Gebieten in die Armee des Besatzungslandes untersagt.
Die Situation in dem besetzten Melitopol wirft Besorgnis auf, da die lokale Verwaltung mögliche Proteste fürchtet und versucht, die Mobilisierung mit Parolen des 'militärisch-patriotischen Erziehungsprogramms' zu rechtfertigen. Experten glauben, dass Moskau plant, den Krieg fortzusetzen, indem es Ukrainer aus den besetzten Gebieten einsetzt.
In dem besetzten Melitopol plant man, die Zwangsmobilisierung der lokalen Bevölkerung zu legalisieren, die Befugnisse der Kommissare zu erweitern und Personen zu bestimmen, die schnell an die Front geschickt werden können.
Die Einführung der Zwangsmobilisierung in Melitopol unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation in der Region. Die Besatzungsverwaltung versucht, ihre Kräfte zu stärken, trotz gesetzlicher und internationaler Verpflichtungen. Es ist wichtig, die weiteren Entwicklungen und die Reaktionen der lokalen Bevölkerung auf diese Maßnahmen zu beobachten.
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