Russland bereitet einen großangelegten Angriff im Jahr 2026 vor: von Lyman bis Pokrowsk.
Nach Angaben von ТСН: Die militärisch-politische Führung Russlands plant, den Angriff im Krieg gegen die Ukraine im Jahr 2026 fortzusetzen. Feindliche Kräfte beabsichtigen, sich an einer breiten Front voranzutreiben - von Lyman im Norden bis Pokrowsk im Süden.
Kriegszenario
Diese Informationen wurden vom Sicherheitsexperten Pawlo Lakijtschuk während einer Sendung im "Ukrainischen Radio" bekannt gegeben. Er stellte fest, dass die öffentlichen Äußerungen des russischen Diktators Wladimir Putin nicht auf eine Vorbereitung auf Frieden hinweisen, im Gegenteil, sie zeugen von Plänen zur Fortsetzung der Aggression.
„Putin sagt, dass, wenn die Aufgaben der sogenannten ‚SVO‘ auf irgendeinem politisch-diplomatischen Weg erreicht werden, das heißt, die Ukraine kapituliert, dies ein ‚angenehmer Bonus‘ für die Militärkampagne sein wird“.
Strategien des Feindes
Lakijtschuk glaubt, dass der Gegner versuchen wird, seinen zahlenmäßigen Vorteil zur Erreichung seiner Ziele zu nutzen. Er erklärte, dass die Unterbesetzung der ukrainischen Einheiten ein wesentlicher Nachteil ist, den die Russen auszunutzen versuchen.
Seinen Angaben zufolge kann der Feind angesichts des zahlenmäßigen Vorteils die Bemühungen auf Schlüsselausrichtungen der Angriffe konzentrieren, während er gleichzeitig die ukrainischen Kräfte streckt und Spannungen entlang der gesamten Frontlinie schafft.
Hauptangriffsrichtung
Lakijtschuk merkte an, dass die nordwestliche Donbassregion wahrscheinlich die Hauptangriffsrichtung des Feindes sein wird. Er erinnerte daran, dass die Besatzer im Sommer bereits versucht haben, eine ähnliche Operation durchzuführen, um ihre Kräfte zu testen, indem sie von Norden und Süden angriffen.
Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse glaubt der Professor der Amerikanistik Scott Lucas, dass Russland seine Angriffe an der Front intensiviert und ukrainische Städte bombardiert, um den Widerstand Kiews vor dem Eintreten eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs innerhalb Russlands zu brechen.
Somit bleibt die militärische Lage angespannt, und die Aussicht auf eine weitere Aggression Russlands bereitet der internationalen Gemeinschaft Sorgen. Die bedrohliche Strategie des Feindes könnte von der Ukraine neue Ansätze zur Bekämpfung der Aggression erfordern, was wiederum nicht nur militärische, sondern auch diplomatische Anstrengungen erfordern wird.
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