Warum Russland mit S-400 auf Drohnen schießt: Ein General erklärt den Grund.
Russland setzt teure Raketensysteme gegen Drohnen ein
Nach Angaben von UATV: Am 28. Juni äußerte sich der ukrainische Armeegeneral Mykola Malomusch im Fernsehsender FREEДОM zur aktuellen Lage. Er erklärte, dass Russland zur Abwehr ukrainischer Drohnen auf kostspielige Systeme wie 'Pantsir', S-300 und S-400 zurückgreift. Diese Vorgehensweise offenbart nach Einschätzung des Generals einen eklatanten Mangel an effizienten, speziell für die Drohnenabwehr konzipierten Luftverteidigungssystemen bei den russischen Streitkräften. Malomusch zufolge könnte die Zahl der Drohnen, die Russland angreifen, jährlich in die Hunderttausende gehen.
Herausforderungen für die russischen Truppen
Der General betonte, dass Russland nicht in der Lage sei, seine Luftabwehrsysteme schnell genug für den Kampf gegen Drohnen hochzurüsten.
„Russland schafft es nicht, die Anti-Drohnen-Luftabwehrsysteme hochzuskalieren“ – Mykola Malomusch
Dies verdeutliche die enormen Schwierigkeiten, mit denen das russische Militär bei der Bekämpfung von unbemannten Fluggeräten konfrontiert ist.
Weiterhin wies Mykola Malomusch darauf hin, dass die ukrainischen Streitkräfte genau diese russischen Systeme aktiv zerstören.
„Außerdem zerstören wir diese 'Pantsir', S-300, S-400, S-500“ – Mykola Malomusch
Im modernen Gefecht werden Drohnen zu immer wichtigeren Werkzeugen militärischer Operationen. Ihre Anzahl bei Angriffen kann dutzende, manchmal sogar hunderte pro Monat erreichen. „Es fliegen hunderte, tausende Drohnen, und auf einen Monat gerechnet sind es dutzende hunderte“, so der General.
Diese Informationen unterstreichen die strategische Bedeutung von Drohnen in heutigen militärischen Konflikten, da ihr Einsatz den Verlauf von Kampfhandlungen maßgeblich beeinflussen kann. Angesichts der Probleme der russischen Seite ergibt sich für die Ukraine die Chance, ihre Position zu stärken, indem sie ihre Technologien im Bereich der unbemannten Luftfahrt und der Luftverteidigung kontinuierlich weiterentwickelt. Dies könnte letztlich das Kräfteverhältnis in der Region verschieben und der Ukraine zusätzliche Mittel zum Schutz ihres Territoriums an die Hand geben.
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